5 Lebensmittel, die Sie in der Schwangerschaft nicht essen sollten

Laut Gesundheitsexperten sollten bestimmte Nahrungsmittel in der Schwangerschaft ausgeschlossen werden, weil die Möglichkeit besteht, dass sie dem ungeborenen Baby schaden könnten. Hier die 5 Nahrungsmittel, auf die in der Schwangerschaft verzichtet werden soll, sowie die Gründe, warum Gesundheitsexperten von ihrem Verzehr abraten:

  1. Rohes Fleisch

Wenn Sie Ihr Steak kurzgebraten mögen, dann ist die Schwangerschaft nicht der Zeitpunkt dafür. Rohes Fleisch kann Bakterienträger für Salmonellen und Toxoplasmose sein und Ihnen und dem ungeborenen Baby schaden. Vergewissern Sie sich, dass die Meeresfrüchten und Geflügel, die Sie zu sich nehmen, gut gekocht sind, um alle eventuellen Bakterien zu vernichtet.

  1. Fleisch- und Wurstwaren

Diese werden schon lange im Zusammenhang mit Listerien erwähnt. Die Listerien-Bakterien dringen über die Placenta zum Baby durch und stehen im Zusammenhang mit Fehlgeburten.

  1. Fisch und Quecksilber

Der Ratschlag, in der Schwangerschaft keinen Fisch zu essen, stiftet oft einige Verwirrung. Der Grund, warum es wichtig ist, bestimmte Fischarten zu meiden, ist ihr hoher Quecksilbergehalt. Besonders Thunfisch, Schwertfisch, Haifisch, Rotbarsch, Steinbeißer und Makrelen sollten Sie nicht essen, ebenso wenig Sushi (roher Fisch), sowie gebeizten oder kalt geräucherten Fisch. Unbedenklichen sind gegarter Seelachs, Hering, Lachs, Forelle und Karpfen.

  1. Rohe Eier

Lassen Sie alle Nahrungsmittel weg, die rohes Ei oder nicht ganz durchgekochtes Ei enthalten. D.h. Sie sollen nicht den Rest Brownie-Teig aus der Schüssel schlecken, und Ihre Frühstückseier sollten lieber gut gebraten als weich gekocht sein. Prüfen Sie auch Anhand der Zutatenangaben, ob Milchprodukte wie z.B. Speiseeis und Salatsaucen keine rohen Eier enthalten. Zusätzlich sollten Sie ALLE nicht pasteurisierten Milchprodukte meiden.

  1. Unpasteurisierte Weichkäsesorten

Brie, Camembert, Roquefort, Feta, Gorgonzola sollten nur gegessen werden, wenn deutlich angegeben ist, dass sie aus pasteurisierter Milch hergestellt sind.

Sehr wichtig ist es in der Schwangerschaft, durch peinliches Sauberhalten der Küchenarbeitsflächen eine Kreuzkontamination zu verhindern. Tragen Sie auch möglichst Einweghandschuhe im Kontakt mit rohem Fleisch und rohen Nahrungsmitteln. Die Bakterien im Zusammenhang mit Nahrungsmitteln können Ihrem Baby schwer schaden und Fehlgeburten hervorrufen.

Welche verbotenen Nahrungsmittel vermissen Sie am meisten?

Diese Informationen sollen und können keinen ärztlichen Rat ersetzen. Health & Parenting Ltd übernehmen keine Haftung für die Auswirkungen Ihrer Handlungen aufgrund dieser Information, die Ihnen nur als allgemeine Information dienen sollte und keinen ärztlichen Rat ersetzen kann. Urheberrecht sämtlicher Inhalte @ Health & Parenting Ltd 2018. Alle Rechte vorbehalten.

Frühe Schwangerschaftszeichen

Bis zur Einnistung des befruchteten Eies werden Sie keine Schwangerschaftszeichen bemerken. Ca. 7-10 Tage nach der Konzeption nistet sich das Ei üblicherweise in der Gebärmutterwand ein. Sobald der Embryo dort sitzt, wird er beginnen, Schwangerschaftshormone auszuschütten und sie merken Veränderungen in Ihrem Körper. Schauen Sie nach diesen Anzeichen:

Ausbleibende Regel

Wenn die Periode auf sich warten lässt, ist das ein ziemlich sicheres Zeichen für eine Schwangerschaft, vor allem, wenn Ihre Periode normalerweise sehr regelmäßig ist.

Leichte Blutung

Manche Frauen merken eine sehr leichte Blutung um den Zeitpunkt herum, wenn das Ei sich einnistet. Diese Blutung ist sehr viel leichter wie die Regelblutung, manchmal auch nur ein paar Tropfen brauner Schleim oder hellrotes Blut.

Übelkeit

Sobald Ihr Körper Schwangerschaftshormone produziert, beginnt oftmals die Übelkeit. Auch wenn wir oft „morgendliche Übelkeit“ sagen, ist diese meist auch ab Abend sehr stark. Versuchen Sie, oftmals kleine, leichte Mahlzeiten zu essen.

Verstärkter Ausfluss

Dieser dickflüssige, nicht riechende Ausfluss ist eine normale Veränderung in der Schwangerschaft. Tragen Sie keinen Tampon, sondern eine dünne Binde.

Brustspannen

Die Brüste werden grösser und fühlen sich angespannt an. Die Brustwarzen werden dunkler und Ihnen fallen kleine angeschwollene Drüsen um den Warzenhof auf.

Müdigkeit

Sie sind müde- derart müde, dass Sie in den ungewöhnlichsten Ecken einschlafen. Ob in der U-Bahn, auf der Couch oder am Schreibtisch. Schlafen Sie, wo Sie nur können!

Sensibler Geruchssinn

Viele Frauen haben einen sehr empfindlichen Geruchssinn in der Schwangerschaft. Ihr Parfum können Sie nicht mehr tragen, kochen ist auch nicht angenehm und Düfte aus Bäckereien finden Sie grauenvoll. Vor allem aber werden Sie eine starke Aversion gegen Zigarettengeruch, Abgase und Waschmittel entwickeln.

Emotionale Veränderung

Während Ihr Körper täglich ein neues Hormonlevel zeigt, fühlen Sie sich täglich emotional anders. Mal glücklich, mal traurig- generell weinen schwangere Frauen wesentlich häufiger. Eine emotionale TV-Werbung kann schon zu Tränen rühren und Ihr Mann bekommt einen tränenreichen Anfall, weil der den falschen Schwamm zum Bad-putzen benutzt hat. Alles normal, gewöhnen Sie sich dran!

Vielleicht haben Sie alle Schwangerschaftszeichen, vielleicht nur einige oder keine? Jede Schwangerschaft ist einzigartig und auch wenn Sie zum 2. oder 3. Mal schwanger sind, werden Sie sich jedes Mal anders fühlen. Nehmen Sie diese Veränderungen an, wenn Sie sicher wissen, dass Sie schwanger sind. Sie können eh nichts machen und sie sind ein 1. Zeichen, dass sich gerade etwas gehörig verändert. Wenn Sie nicht sicher sind, ob Sie schwanger sind, dann kaufen Sie einen Schwangerschaftstest. Viel Glück!

Wie haben Sie bemerkt, dass Sie schwanger sind?

Stephanie Heintzeler, Hebamme und Doula, www.thenewyorkdoula.com

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Alkohol in der Schwangerschaft und der IQ Ihres Babys

Über die Jahre hinweg hat es die verschiedensten Theorien zur Wirkung von Alkohol in der Schwangerschaft gegeben. Manche offiziellen Ratschläge lauten, dass Schwangere vollkommen auf Alkohol verzichten sollten, während andere mäßigen oder geringen Alkoholgenuss als akzeptabel ansehen. Jedoch fand eine Studie heraus, dass selbst maßvolles Trinken in der Schwangerschaft dem IQ eines Kindes schaden kann.

Welche schädliche Wirkung hat Alkohol auf den IQ eines Kindes

Nach der Alkoholaufnahme wandeln Enzyme das Ethanol zu Acetaldehyd um. Die Unterschiede in den menschlichen Genen spielen jedoch eine Rolle dabei, wie die Enzyme das Ethanol umwandeln. Menschen, die Ethanol langsam umwandeln, haben einen höheren Alkohollevel, der langsamer sinkt als bei denen, die Ethanol schnell umwandeln. Wissenschaftler nehmen an, dass ein schneller Ethanol-Stoffwechsel die kindliche Gehirnentwicklung vor Schaden schützt, weil der Fötus dadurch mit kleineren Mengen Alkohol in Berührung kommt.

Über die Studie

Die Forscher nutzten die Ergebnisse der englischen ALSPAC-Studie (Avon Longitudinal Study of Parents and Children) der Universität Bristol in England, an der über 4.000 Mütter und deren Kinder teilnahmen. Für das Experiment nutzte man genetische Variationen, um die Auswirkungen mäßigen Alkoholkonsums (weniger als 1 bis 6 Einheit Alkohol) von schwangeren Frauen auf den IQ ihrer Kinder zu analysieren. Genetische Variation ist ideal, weil jede Frau eine andere DNA hat, die bei schwangeren Frauen unabhängig vom Lebensstil ist.

Die Untersuchungen zeigten, dass ein stärkerer Zusammenhang zwischen einem niedrigeren IQ und vier genetischen Varianten in Genen, die mit dem Stoffwechsel von Alkohol, besteht. Bei jeder genetischen Veränderung eines Kindes war der IQ um 2 Punkte geringer bei Kindern, deren Mutter mäßigen Alkoholgenuss während der Schwangerschaft angegeben hatte.

Andererseits wurde dieser Zusammenhang nicht festgestellt bei Kindern, deren Mütter während der Schwangerschaft keinen Alkohol tranken. Dies bedeutet, dass es keine direkte Verbindung zwischen dem niedrigen IQ eines Kindes und einer Alkoholbelastung im Mutterleib gibt.

In der 18. SSW beantworteten Mütter Fragen über ihren Alkoholkonsum vor der Schwangerschaft: sowohl über die durchschnittlich getrunkene Menge als die Häufigkeit. In der 32. SSW, nahmen die Frauen an einer zweiten Studie über die durchschnittliche Alkoholmenge unter der Woche und an den Wochenenden teil. Die  Teilnehmerinnen der ersten Studie wurden als leichte Alkoholtrinkerinnen eingestuft, die Teilnehmerinnen der zweiten Studie als mäßige Trinkerinnen.

Ergebnisse

Der IQ dieser Kinder wurde im 8. Lebensjahr anhand des Wechsler Intelligenztests für Kinder getestet. Die Ergebnisse legen nahe, dass selbst bei niedrigem Alkoholgenuss Unterschiede im kindlichen IQ festzustellen sind. Das heißt, dass selbst mäßiger Alkoholgenuss der Gehirnentwicklung des Ungeborenen schadet.

Den Wissenschaftlern ist seit vielen Jahren bekannt, dass schwerer Alkoholmissbrauch Geburtsschäden verursachen kann. Neu ist, dass selbst mäßiger Alkoholgenuss einen Einfluss auf die Entwicklung des Kindes haben kann. Die Forscher wissen nicht genau, ab welcher Menge Alkoholkonsum schädlich sein kann, daher empfehlen sie sicherheitshalber während der Schwangerschaft ganz auf Alkohol zu verzichten.

Auf den Fötus hat nicht nur Alkohol Einfluss, sondern auch der mütterliche Stoffwechsel und die Enzyme, sowie die Menge des Alkoholverzehrs. Viele Ärzte überlassen der Mutter die Entscheidung, da es keine Beweise dafür gäbe, dass ein gelegentliches Gläschen Alkohol dem Fötus schaden könnte. Am besten informieren Sie sich selbst, damit Sie für sich und die Entwicklung Ihres Kindes eine gesunde Entscheidung treffen können.

Verzichten Sie ganz auf Alkohol während der Schwangerschaft?

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Folic Acid in Pregnancy Might Lower Autism Risk

According to Norwegian researchers, folic acid taken before and during pregnancy might lower the risk of autism. Women who take folic acid supplements a month before the pregnancy as well as in the first weeks of pregnancy may have a lower risk of giving birth to autistic children.

Folic acid is a synthetic form of folate and plays a vital role in the production of new cells during pregnancy and infancy. Folate and folic acid are necessary to produce RNA and DNA, to make healthy red blood cells, and to metabolize homocysteine.

About the Study

The authors of the study deduced that folic acid supplements around the time of conception reduce the risk of neural defects in children, leading to the mandatory fortification of flour with folic acid. Generally, women who are planning to become pregnant ideally take a daily supplement of folic acid a month prior to conception.

Pal Suren, MD, MPH of the Norwegian Institute of Public Health and his team investigated the link between the intake of folic acid supplements around conception and the subsequent reduction in the risk of autism in children.

The study involved 85,176 children born in 2002-2008. By the end of 2012, the children’s ages ranged between 3.3 and 10.2, with an average of 6.4.

Results

The results showed that .32% or 270 of the children were diagnosed with autism eventually. 114 of which had autistic disorder, 56 had Asperger’s, and 100 had PDD-NOS. An inverse risk was also found between the use of folic acid before and during the pregnancy and the subsequent diagnosis of ASD. .10% of the children whose mothers took folic acid a month before conception and on the first 2 months of pregnancy were diagnosed, while .21% of children whose mothers did not take folic acid were diagnosed with ASD.

Conclusion 

Other studies have found similar results, such as one from UC Davis MIND Institute, which found that taking folic acid during the first month of pregnancy reduces the risk of having an autistic child.

Although the findings do not establish a cause-effect relationship between autism and folic acid use, they provide a rationale for replicating the analyses in other studies to further investigate the genetic factors and biological mechanisms that may explain the association.

This information is not intended to replace the advice of a trained medical doctor. Health & Parenting Ltd disclaims any liability for the decisions you make based on this information, which is provided to you on a general information basis only and not as a substitute for personalized medical advice. All contents copyright © Health & Parenting Ltd 2018. All rights reserved.

Was kann während der Schwangerschaft Krämpfe auslösen?

Während der Schwangerschaft erlebt jede Frau die ein oder anderen Krämpfe mit manchmal nur leichten bis hin zu beinahe unerträglichen Schmerzen und ist natürlich entsprechend besorgt, dass es sich um ein ernsthaftes Problem handeln könnte. In vielen Fällen ist die wachsende Gebärmutter, die sich im Laufe der Schwangerschaft immer weiter dehnt, der Übeltäter. Den Krämpfen kann aber durchaus eine schwerwiegendere Ursache zugrunde liegen, die bei einem Arzt abgeklärt werden sollte. Um besser einschätzen zu können, ob Ihre Krämpfe ärztlich untersucht werden sollten, finden Sie hier eine Liste mit den häufigsten Auslösern für Schwangerschaftskrämpfe.

Krämpfe im ersten Trimester

Einnistungsschmerzen: Spüren Sie 8 oder 10 Tage nach dem Eisprung Krämpfe oder Schmerzen im Unterleib, könnten diese durch die Einnistung der Eizelle verursacht werden.

Dehnung der Gebärmutter: Auch die wachsende Gebärmutter, die sich zur Vorbereitung auf die Schwangerschaft dehnt, kann im ersten Trimester Krämpfe auslösen. Die Bänder, die für eine stabile Lage der Gebärmutter sorgen, können Dehnungsschmerzen verursachen.

Fehlgeburt: Sollten die Krämpfe von Schmierblutungen oder Blutungen begleitet sein, suchen Sie umgehend einen Arzt auf. Diese Anzeichen können, müssen aber nicht zwangsläufig auf eine Fehlgeburt hindeuten. Die Schwangerschaft kann trotz Blutungen im ersten Trimester ansonsten normal verlaufen, bei Blutungen ist es jedoch immer wichtig, Rücksprache mit Ihrem Arzt zu halten.

Extrauterine Schwangerschaft: Krämpfe im ersten Trimester können auch ein Hinweis auf eine Extrauterine Schwangerschaft, also z. B. eine Bauchhöhlen- oder Eileiterschwangerschaft sein, die sofort medizinisch behandelt werden muss. Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn die Krämpfe mit Schmierblutungen oder Blutung einhergehen und Sie Unterleibsschmerzen auf einer Seite spüren.

In der Anfangsphase der Schwangerschaft können unter anderem auch Blähungen und Verstopfung der Grund für manche Krämpfe sein.

Krämpfe im zweiten oder dritten Trimester

Mutterbandschmerzen: Mutterbandschmerzen treten gewöhnlich im zweiten und dritten Trimester auf. Die Mutter- oder auch Gebärmutterbänder sind Muskelfaserstränge, die die Gebärmutter in einer stabilen Position im Becken verankern. Da die Gebärmutter während der Schwangerschaft wächst und an Gewicht zunimmt, werden diese Bänder entsprechend gedehnt, was Schmerzen verursachen kann.

Vorzeitige Wehen: Sollten Sie vor Abschluss der 37. Schwangerschaftswoche Krämpfe erleben, die zusammen mit Rückenschmerzen und leichtem bis schwerem Durchfall auftreten, könnten Sie vorzeitige Wehen haben. Suchen Sie in diesem Fall umgehend Ihren Arzt auf oder gehen Sie direkt ins Krankenhaus.

Braxton-Hicks-Kontraktionen (Übungswehen): Vorübergehende, unregelmäßige Kontraktionen, sogenannte Übungswehen oder Braxton-Hicks-Kontraktionen, können ebenfalls ein Auslöser von Krämpfen sein.

Frühe Wehen: Krämpfe und Rückenschmerzen rund um den Geburtstermin deuten meist auf frühe Wehen hin.

Wie Sie sehen, gibt es vielfältige Ursachen für Krämpfe, von normalen Begleiterscheinungen der Schwangerschaft bis hin zu ernsthaften Warnsignalen des Körpers. Um Risiken zu vermeiden und mögliche Ursachen abzuklären, sollten Sie mit Ihrem Arzt oder Ihrer Hebamme über Ihre Krämpfe sprechen.

Wie lindern Sie Ihre Schwangerschaftskrämpfe? Teilen Sie Ihre Tipps mit uns!

Geschrieben von Fiona, stolze Mutter eines Kleinkindes, @fiona_peacock

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Welche Nährstoffe brauche ich in der Schwangerschaft?

Nährstoffe sind wichtig für die Entwicklung Ihres Babys und Ihr Wohlbefinden während der Schwangerschaft. Über die Nabelschnur bekommt Ihr Kind das, was es zum Wachsen benötigt. Ihr Frauenarzt oder Ihre Hebamme können Ihnen Tipps geben, welche Nährstoffe wann wichtig sind und wie Sie diese am besten einnehmen.

Muss ich Tabletten einnehmen?

Fragen Sie Ihren Arzt oder Ihre Hebamme – in der Regel gibt es Tabletten und Kapseln, wobei spezielle Schwangerschaftspräparate normalerweise einmal täglich einzunehmen sind, auch wenn man sich gesund ernährt. In der Schwangerschaft ist der Bedarf an bestimmten Mikronährstoffen höher als sonst und verändert sich vor und im Verlauf der Schwangerschaft.

Welche Nährstoffe sind besonders wichtig?

Folsäure

Folsäure ist ein essenzielles B-Vitamin. Ein niedriger Folat-Spiegel ist bei Schwan­geren ein Risikofaktor für die Entstehung von Neuralrohrdefekten beim heranwachsen­den Fötus, z.B. Spina bifida (offener Rücken). Um das zu vermeiden, sollten Frauen bereits ab Kinderwunsch und bis mindestens zum Ende der 12. Schwangerschaftswoche täglich mindestens Folsäure einnehmen.

Da Sie nicht wissen können, wann genau Sie schwanger werden, ist es wichtig, dass Sie Ihren Folat-Spiegel schnell aufbauen. Sie können Folsäure auch im 2. und 3. Trimester sowie in der Stillzeit weiter einnehmen.

Eisen

Ihr Körper braucht in der Schwangerschaft mehr Eisen. Vor allem ab der 2. Hälfte, also nach der 20. SSW, erhöht sich der Eisenbedarf. Sollte Ihr Arzt / Ihre Hebamme Ihnen ein spezielles Eisenpräparat verschrieben haben, achten Sie darauf, dass Sie gleichzeitig mit der Einnahme keinen Kaffee trinken, denn Kaffee hemmt die Eisenresorption. Trinken Sie stattdessen lieber ein Glas Orangensaft – das enthaltene Vitamin C fördert die Eisenaufnahme.

Ab wann sollte ich ein Schwangerschaftspräparat einnehmen?

Am besten starten Sie mit der Einnahme bereits ab dem Zeitpunkt, wenn Sie planen, schwanger zu werden. Andernfalls beginnen Sie mit der Einnahme, sobald Sie herausgefunden haben, dass Sie schwanger sind. Es gibt Präparate, die speziell auf die verschiedenen Phasen der Schwangerschaft abgestimmt sind. Diese enthalten wichtige Nährstoffe für die wechselnden Bedürfnisse in den verschiedenen Phasen der Schwangerschaft.

Nicht vergessen: Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung und einen gesunden Lebensstil, sondern eine Ergänzung. Essen Sie frische Früchte, Gemüse, Nüsse, Milch- und Vollkornprodukte und vermeiden Sie wenn möglich Fast-Food!

Wie stellen Sie sicher, dass Sie trotz Ihrer Vergesslichkeit in der Schwangerschaft täglich Ihre Vitamine einnehmen?

Stephanie Heintzeler, Hebamme und Doula, www.thenewyorkdoula.com

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Ernährung in der Schwangerschaft

Die Schwangerschaft ist eine ganz besondere Zeit im Leben einer Frau. Eine wichtige Grundlage für eine gesunde Schwangerschaft und bestmögliche Entwicklung des Babys ist die ausgewogene Ernährung der Mutter. Studien haben gezeigt, dass alles, was Sie essen und trinken oder an körperlichen Aktivitäten ausüben, einen Effekt auf das Gewicht Ihres Ungeborenen haben kann. Daher ist es besonders wichtig, dass Sie während dieser Zeit auf eine gesunde Ernährung achten.

Zwei Dinge gilt es zu beachten, wenn es um eine gesunde Ernährung während der Schwangerschaft geht: Erstens was Sie essen und zweitens wie viel Gewicht Sie zunehmen. Es gilt: Nicht doppelt so viel essen, sondern doppelt so gut. Einige Frauen nehmen eine Schwangerschaft vielleicht als Vorwand, um alles zu essen, worauf sie gerade Lust haben – egal in welcher Menge. Generell ist gegen kleine Sünden nichts einzuwenden, aber wie immer kommt es auf das richtige Maß an. Im ersten Trimester benötigen Sie nämlich genauso viele Kalorien, wie vor der Schwangerschaft. Erst ab der 12. Schwangerschaftswoche erhöht sich Ihr Mehrbedarf um 250 Kalorien pro Tag.

Tipps für eine gesunde Ernährung in der Schwangerschaft:

Essen Sie kein rohes/nicht gar gekochtes Fleisch oder Fisch

Nicht durchgekochtes Fleisch oder roher Fisch können Träger von Toxoplasmose und Salmonellen sein. Eine Infektion kann zu Totgeburt, Defekten beim Kind, Infektionen oder anderen Gesundheitsproblemen beim Baby führen.

Reduzieren Sie Ihr Listerien-Risiko

Listerien sind Bakterien, die sich in Rohmilch, Räucherfisch, bestimmten Fleisch- und Wurstwaren, Weichkäse oder vorgefertigten Salaten und auf rohem Obst oder Gemüse befinden. Waschen Sie Obst und Gemüse vor dem Verzehr, essen Sie lieber Hartkäse (Parmesan, Gouda) und trinken Sie nur pasteurisierte Milch.

Reduzieren Sie Ihren Koffeinkonsum

Während der Schwangerschaft sind maximal 200 mg Koffein pro Tag (circa 2-3 Tassen) erlaubt. Studien haben gezeigt, dass größere Mengen an Koffein am Tag zu mehr Fehl- und Frühgeburten führen können. Koffein befindet sich übrigens auch in Tee (Grüner Tee, Schwarztee), Energydrinks und (ja, leider) in Schokolade. Außerdem stört Kaffee die Aufnahme von Eisen – nehmen Sie also kein Eisenpräparat zusammen mit Ihrem Kaffee zu sich, sondern lieber Vitamin C – das fördert die Eisenaufnahme.

Sorgen Sie für einen guten Omega-3-Fettsäure-Haushalt

Die Omega-3-Fettsäure DHA ist wichtig für die Entwicklung der Augen sowie die Hirnentwicklung Ihres ungeborenen Kindes. Experten empfehlen die tägliche Einnahme von 200 mg DHA. Eine gute Quelle für Omega-3-Fettsäuren ist Fisch (z.B. Lachs, Sardinen und Hering). Um die benötigte Menge an DHA aufzunehmen, sollten Sie 2x pro Woche Fisch essen. Zusätzlich gibt es spezielle Präparate für Schwangere, die DHA enthalten. Meiden Sie Haifisch, Thunfisch und Schwertfisch. Diese Fische haben einen relativ hohen Quecksilbergehalt, was wiederum zu neurologischen Störungen bei Ihrem Baby führen kann.

Meiden Sie Alkohol (oder Alkoholkonsum)

Alkoholkonsum kann zu Fehlbildungen bei Ihrem Baby sowie zu einer Erkrankung namens Fetales Alkoholsyndrom führen. Damit verbundene Symptome können Sprachprobleme, ein kleiner Kopfumfang, veränderte Gesichtszüge, Lernschwierigkeiten und weitere Entwicklungsprobleme sein.

Nahrungsergänzungsmittel für Schwangere

Es sind spezielle Schwangerschaftsprodukte erhältlich. Darin sind z.B. Folsäure und DHA enthalten, welche Ihr Baby für die gesunde Entwicklung braucht.

Wie haben Sie Ihre Ernährung in der Schwangerschaft geändert?

Stephanie Heintzeler, Hebamme und Doula, www.thenewyorkdoula.com

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Pregnancy Vitamins and Minerals

Pregnancy is a complex time in a woman’s life. Since the baby is counting on the mother for the nutrients needed to grow, the expecting mother needs to eat well and make healthy choices in order to feel good, have energy, and support a healthy pregnancy. Supplements, however, can also be beneficial. A woman with child should only take supplements recommended by a health care provider. So, what supplements should an expecting woman take?  

Vitamin A and Beta Carotene

Women should include vitamin A and beta carotene to their pregnancy diet and nutrition for healthy bones and teeth, and also to promote growth. In addition to pregnancy supplements, these nutrients are also naturally found in milk, eggs, potatoes, and yellow vegetables. Be careful with liver, as liver contains high levels of a type of vitamin A called retinol, which may cause birth defects. If you’re taking vitamin supplements, look for pregnancy supplements which contain the betacarotene vitamin A. Don’t take vitamin supplements with the retinol vitamin A.

Vitamin D

Vitamin D is a very important supplement for pregnant women. It helps the body use calcium and phosphorous, which are essential for strong teeth and bones. This vitamin can be found in milk, eggs, oily fish, and sunshine. If you can, take a walk and get some sun. A daily walk or some other form of outdoor physical activity in the early morning or late afternoon is recommended, especially in times of the year when there’s less sun.

Vitamin E

Pregnant women also need Vitamin E to help the body form and use muscles and red blood cells. As part of their pregnancy diet and nutrition, Vitamin E is present in spinach, vegetable oil, and wheat germ.

Vitamin C

Vitamin C is essential for building a healthy immune system, helping the body absorb iron, and protecting tissues from damage. Vitamin C can be found in citrus fruits, strawberries, green beans, tomatoes, papaya, and broccoli.

Vitamin B1

A vitamin vital for regulating the nervous system and raising energy levels, it is found in whole grain, eggs, pasta, rice, and organ meats.

Vitamin B2

Vitamin B2 helps maintain a good eyesight, healthy skin, and energy. They may take it from poultry, fish, meats, dairy products, and eggs in addition.

Vitamin B3

This vitamin helps promote a healthy skin, digestion, and nerves. Pregnant women may take it from high protein foods, bread, and milk.

Vitamin B6

Vitamin B6 is another very important supplement for pregnant women. It is responsible for red blood cell formation and it also helps with morning sickness. In addition to supplements, this vitamin may also be found in chicken, fish, liver, pork, bananas, beans, and brown rice.

Folic Acid

Folic Acid is very important for pregnant women. It helps support the placenta and prevents neural tube defects such as spina bifida. This nutrient may come from oranges, strawberries, spinach, green leafy vegetables, beans, pasta, and peas.

Calcium

Calcium helps create strong teeth and bones, prevents anemia, premature delivery, and low birth weight. As an added pregnancy diet and nutrition element, it may be found in yogurt, cheddar cheese, milk, dark green leafy vegetables, and canned fish with bones.

Iron

Iron is beneficial in the production of haemoglobin, and prevention of low birth weight, premature delivery, and anemia. It can be found in beef, dried beans, spinach, and grains fortified with iron.

Protein

Protein is responsible for the production of amino acids and repair of cells in pregnant women. They may take it from most animal foods, legumes, and veggie burgers.

Zinc

Zinc is essential for the production of insulin and enzymes in the body. This nutrient may be taken from oysters, dairy products, beans, red meats, and whole grains.

Written by Team Health & Parenting

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Eisenbedarf während der Schwangerschaft

Eisen ist ein essenzielles Spurenelement, das für die Bildung von roten Blutkörperchen benötigt wird, welche Sauerstoff durch den Körper transportieren. Gerade während der Schwangerschaft ist es sowohl für die werdende Mutter als auch das Ungeborene wichtig, dem Körper genügend Eisen zuzuführen.

Nach der 20. Schwangerschaftswoche wird die Eisenzufuhr besonders wichtig, da die Eisenspeicher des Körpers zu diesem Zeitpunkt nicht mehr so gut gefüllt sein werden. Ab dieser Woche benötigt Ihr Baby mehr Eisen als zuvor. Müdigkeit und Antrieblosigkeit während der zweiten Hälfte der Schwangerschaft können darauf hindeuten, dass Ihr Körper zu wenig Eisen gespeichert hat.

Eisen während der Schwangerschaft über die Nahrung aufnehmen

Mit der richtigen Ernährung können Sie Ihrem Körper während der Schwangerschaft genügend Eisen zuführen. Als Teil einer ausgewogenen Ernährung sollten Sie täglich ausreichend eisenhaltige Nahrungsmittel zu sich nehmen, wie grünes Blattgemüse, Nüsse, Trockenfrüchte, Samen und Kerne, Hülsenfrüchte und mageres Fleisch. Auch mit Eisen angereicherte Frühstücksflocken, Zuckerrübensirup, Seetang, Petersilie und Brunnenkresse sind gute Eisenquellen. Kochen Sie Ihre Gerichte in gusseisernen Töpfen oder Pfannen, reichern Sie sie dadurch ebenfalls geringfügig mit Eisen an.

Zwar ist Leber ein guter Eisenlieferant, doch enthält sie auch viel Vitamin A. Wird dem Körper während der Schwangerschaft zu viel davon zugeführt, kann dies dem Ungeborenen schaden, weshalb Schwangeren geraten wird, auf Leber zu verzichten.

Wichtig ist auch, die Eisenaufnahme mit Vitamin C zu fördern. Dies können Sie beispielsweise tun, indem Sie zu Ihrem eisenhaltigen Gericht ein Glas Orangensaft trinken oder eine Orange essen. Auch Nahrungsergänzungsmittel zum Füllen der Eisenspeicher werden mit Vitamin C besser aufgenommen.

Einnahme von Eisenpräparaten während der Schwangerschaft

Sollten Ihre Eisenspeicher nahezu leer sein oder Sie gar an einer Anämie leiden, müssen Sie möglicherweise Eisenpräparate einnehmen. Tun Sie dies jedoch nur nach Absprache mit Ihrem Arzt, da diese Nahrungsergänzungsmittel Nebenwirkungen wie Verstopfung, Durchfall und Übelkeit mit sich bringen können.

Blutarmut während der Schwangerschaft

Während der Schwangerschaft kommt es aufgrund von Eisenmangel häufig zu Blutarmut, einer sogenannten Anämie. Um die Sauer- und Nährstoffversorgung Ihres Babys im Mutterleib zu gewährleisten, benötigt Ihr Körper während der Schwangerschaft mehr Eisen als sonst. Das Risiko, eine Anämie zu entwickeln, ist erhöht, wenn Sie an schwerer Schwangerschaftsübelkeit leiden, erst vor kurzem ein Baby zur Welt gebracht haben oder es sich um eine Mehrlingsschwangerschaft handelt. Typische Anzeichen sind Müdigkeit, Schwächegefühl, Schwindel, Kopfschmerzen und Herzklopfen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie den Verdacht haben, an einer Blutarmut oder an Eisenmangel zu leiden.

Haben auch Sie Erfahrungen mit Eisenmangel gemacht? Gibt es eisenhaltige Lebensmittel oder Gerichte, die Sie ganz besonders empfehlen können?

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Sieben Dinge, die man nicht zu einer schwangeren Frau sagen sollte

Während Ihrer neun Monate, in denen Sie schwanger sind, werden Sie garantiert irgendwem über den Weg laufen, der nicht weiß, was man eigentlich nie zu einer Schwangeren sagen sollte. Es scheint, als sei ein „Filter“ verloren gegangen, sobald man eine schwangere Frau sieht!

Hier sind 7 Dinge, die man NIE zu einer Schwangeren sagen sollte (aber Sie werden es garantiert zu hören bekommen haben):

  1. „Wow, Sie haben ja noch ganz schön viele Monate vor sich!“ Äh, eigentlich sind es nur noch zwei Monate, aber danke, dass Sie meinen, ich sei frü Jetzt kann ich mir noch mehr Gedanken darüber machen, ob mein Baby zu klein ist.
  2. „Dein Bauch ist echt riesig!“ Diese Aussage kommt meist von Freunden oder Familienmitgliedern. Die meisten Schwangeren möchten nicht gerne hören, wie riesig der Bauch ist- schließlich wird er noch mehr wachsen und es ist jetzt schon schwer, sich die Schuhe zuzubinden.
  3. „Sind Sie sicher, dass da keine Zwillinge drin sind?“- Eine andere Möglichkeit, zu hören, dass der Bauch riesig ist. Der Ultraschall besagt, dass da nur ein Baby drin ist und die Hebamme sagt, dass das Baby normal gross ist (weder zu groß noch zu klein). Insofern gehen wir mal davon aus, dass da nur ein normal großes Baby drin ist.
  4. „Du bekommst stimmt einen Jungen/ein Mädchen, weil Dein Bauch spitz ist/hoch ist/rund ist/breit ist!“- Seufz. Also wenn ich wissen will, ob es ein Mädchen oder ein Junge wird, lasse ich im Ultraschall nachsehen.
  5. „Sie müssen ganz viel schlafen in der Schwangerschaft- nach der Geburt werden Sie nie wieder dazu kommen!“- Das tut gut! Irgendwie habe ich bereits schlaflose Nächte vor lauter Sorge, dass ich nicht genug Schlaf nach der Geburt bekomme. Und dann wäre da noch der Rückenschmerz, häufige Toilettengänge, Schnarchen und ein Nacht-aktives-Kind. Man könnte also sagen, dass ich jetzt schon nicht mehr zum schlafen komme.
  6. „Hast Du die Schwangerschaft geplant?“- Das ist eine persönliche Frage, vielen Dank.
  7. „Gibt’s was Neues?“- Ich bekomme ein Baby, wieso? Mir geht’s so wie gestern, als ich auch schon schwanger war.

Auch wenn Sie mal genervt sind von all den Fragen, letztendlich ist es ja auch schön, dass Menschen an Ihrer Schwangerschaft interessiert sind. Schwangerschaft verbindet!

Was für Fragen oder Kommentare bekommen Sie in der Schwangerschaft? Und welche Fragen sollte man sich sparen?

Stephanie Heintzeler, Hebamme und Doula, www.thenewyorkdoula.com

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Welche Lebensmittel sollte ich in der Schwangerschaft meiden?

Während der Schwangerschaft sollten Sie eine Reihe von Produkten meiden, denn sie könnten die Entwicklung Ihres Kindes gefährden.

Weichkäse – vom Verzehr mancher Käsesorten wird in der Schwangerschaft wegen des Risikos für Listerien-Bakterien abgeraten. Listerien sind sehr gefährliche Bakterien, und können in seltenen Fällen zu Fehl- und Totgeburten führen. Daher sollten Schwangerere alle Nahrungsmittel meiden, die ein größeres Risiko für Listerien beinhalten. Dazu gehören Weißschimmel-Weichkäse – wie Brie,  Cambozola, Camembert – Blauschimmelkäse und weiche Käse aus NICHT pasteurisierter Milch, sowie Ziegen- und Schafskäse.

Patés/Pasteten – Patés können ebenfalls Listerien enthalten, daher sollten Sie während der ganzen Schwangerschaft alle Arten von Pasteten meiden, vorsichtshalber auch vegetarische Pasteten.

Rohe oder weichgekochte Eier – während der Schwangerschaft sollten Sie diese wegen Salmonellen-Gefahr meiden. Eine Salmonellenvergiftung schadet zwar nicht dem Baby, kann aber starke Übelkeit und Durchfall hervorrufen. Wenn Sie Ihre Eier mit gutem Gewissen essen möchten, dann hart-gekocht oder gut gebraten.

Nicht durchgebratenes Fleisch – Rohes und nicht durchgebratenes Fleisch könnte Toxoplasmose-Parasiten enthalten. Eine Toxoplasmose-Infektion kann das Kind schwer schädigen. Achten Sie daher unbedingt darauf, nur gut durchgebratenes Fleisch zu essen.

Leber – Leberprodukte enthalten große Mengen Vitamin A, was Ihrem ungeborenen Baby schaden könnte und daher während der Schwangerschaft unbedingt gemieden werden soll.

Vitamin A und Fischölzusätze –  Sie sollten auf Fischöl verzichten und andere Nahrungsergänzungsmittel mit hohem Vitamin A-Anteil.

Einige Fischsorten – Schwertfisch, Marlin und Hai dürfen während der Schwangerschaft nicht verzehrt werden. Diese Fische können große Mengen an Quecksilber enthalten, was der Entwicklung Ihres Babys schaden kann. Auch mit Thunfisch sollten Sie vorsichtig sein. Schwangere Frauen sollten maximal zwei Portionen öligen Fisch pro Woche zu sich nehmen.

Meeresfrüchte – Schwangere sollten keinerlei rohe Meeresfrüchte essen, da sie gefährliche Bakterien enthalten können.

Die o.g. Nahrungsmittel sollten gemieden werden, aber es gibt eine Fülle von anderen Dingen, die Sie genießen dürfen. Zum Beispiel dürfen Sie manche Weichkäse nicht essen, aber dafür wäre Gouda in Ordnung. Rohe Meeresfrüchte sind verboten, aber gekochte Schalentiere sind erlaubt, usw.

Waschen Sie immer alle Nahrungsmittel gründlich vor dem Verzehr und achten Sie darauf Ihre Hände vor und nach dem Kontakt mit Nahrungsmitteln ebenfalls gut zu waschen. Auch wenn das Risiko einer bakteriellen Infektion oder Vergiftung gering ist, können diese eine große Gefahr für Ihr ungeborenes Baby sein.

Steht eine Ihrer Lieblingsspeisen auf dieser Liste, und wenn ja, wie kommen Sie damit klar?

Geschrieben von Fiona, stolze Mutter eines Kleinkindes, @fiona_peacock

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Wenn Sie Ihr Baby verlieren

Ungefähr 6 von 10 Frauen haben im Laufe Ihres Lebens eine Fehlgeburt oder Ähnliches. Vielleicht wussten Sie noch gar nicht, dass Sie schwanger waren- oder Sie haben es bereits verkündet und sind nun am Boden zerstört.

Egal, ob Sie die Schwangerschaft geplant hatten oder nicht- eine Fehlgeburt zu erleiden trifft einen hart. Schließlich hatten Sie sich gedanklich auf ein neues Wesen eingestellt, das da in Ihnen heranwächst. Sie haben sich gefreut, Pläne geschmiedet, Hoffnungen und Ängste durchgemacht. Sie haben sich selbst als Mutter gesehen- und nun zerfällt alles.

Heilung nach einer Fehlgeburt kann dauern. Es ist schmerzhaft und Sie werden neben Ihrer Trauer auch hormonelle Veränderungen spüren, die Emotionen noch stärker werden lassen. Obwohl Sie eigentlich zurück zu Ihrem vorherigen „ich“ gehen könnten, geht das nicht mehr. Die Frage ist nun, wohin geht es stattdessen? Sie haben sich verändert.

Zum einen merken Sie vielleicht, dass Sie weniger optimistisch sind. Auch wenn eine weitere Schwangerschaft normalerweise ohne Komplikationen verläuft, sind Sie nicht so entspannt wie zuvor. Sie haben vielleicht mehr Angst und versuchen, alles richtig zu machen. Sie versuchen, sich nicht ganz so sehr zu freuen, falls auch diese Schwangerschaft wieder enden sollte. Die Empfehlung ist jedoch, positiv zu bleiben und daran zu glauben, dass dieses mal alles gut laufen wird.

Manche Frauen merken auch, dass Sie sich anders gegenüber sich selber fühlen. Nachdem Sie so glückstrahlend erzählt haben, dass Sie schwanger sind, fühlen Sie sich, als hätte Ihr Körper versagt und Sie machen sich vielleicht Vorwürfe oder denken, andere würden über Sie urteilen.

Wut kann auch ein Zeichen sein, dass Sie die Fehlgeburt verarbeiten. Sie sind wütend auf andere, die Kinder haben. Sie sind wütend auf Ihre Freundin, die zum 3.mal schwanger und vielleicht gar nicht so glücklich darüber ist. Sie sind wütend auf Ihren eigenen Körper oder auf Ihr Kind, das Sie so früh verlassen hat. Sie sind wütend auf Ihren Partner, der anscheinend mit dem Verlust so viel besser klar kommt. Wut ist normal und sollte nicht unterdrückt, sondern kommuniziert werden. Nur so können Sie die Wut loswerden und irgendwann wieder frei atmen. Aber es kann dauern- Trauerarbeit dauert einfach.

Jede Frau verarbeitet eine Fehlgeburt anders.  Auch wenn Ihr Leben eigentlich gleich ist, haben Sie sich verändert. Wichtig ist, dass Sie Hilfe suchen, wenn Sie sie brauchen. Ob in Form einer Gruppe, Therapie oder ein gutes Gespräch mit Ihrem Partner oder einer Freundin. Sie werden daran wachsen und ein neues „ich“ kreieren- ein starkes und positives, das bereit ist, bald Mutter zu sein.

Haben Sie eine Fehlgeburt gehabt? Wie sind Sie damit umgegangen?

Stephanie Heintzeler, Hebamme und Doula, www.thenewyorkdoula.com

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