Singles und Schwangerschaft

In der Schwangerschaft sollte die Familie gefeiert werden. Aber heutzutage gibt es viele schwangere Singles. Bei einigen ist das freie Wahl, bei anderen hat der Partner die Verantwortung gescheut. Die Statistiken zeigen, dass alleinstehend und schwanger sein nicht mehr nur Teenager betrifft und dass Tausende von Frauen die mündige Entscheidung treffen, die Schwangerschaft alleine zu meistern.

In einer Welt, die für schwangere Frauen und ihren „Ehemann“ so viele Informationen bietet, kann es schwer sein, sich als alleinstehende Schwangere gesellschaftlich anerkannt zu fühlen. Aber zum Glück haben sich da die Zeiten geändert. Heutzutage treffen die Frauen selbstbewusste und kluge Entscheidungen darüber, ob es gut ist, mit dem Vater des Kindes eine Partnerschaft einzugehen. Einige Frauen beschließen, dass es auf Dauer gesehen besser ist, im Alleingang zu handeln. Und noch besser ist, dass sich schwangere Singles heutzutage ein hilfreiches Netz aus Freunden und Familie schaffen.

Wenn Sie Single und schwanger sind (selbstgewählt oder nicht) sind Sie es sich schuldig, sich eine freudige Schwangerschaft zu gönnen und sich über das Baby zu freuen, das in Ihr Leben eintritt. Es wird schon auch Momente geben, in denen Sie sich Hilfe von einem liebevollen Vater in der Schwangerschaft wünschen würden, aber jetzt sollten Sie nach vorne schauen und nicht nachdenken über das, was hätte sein können.

Sie sollten sich auch gründlich über mögliche staatliche oder anderweitige Hilfsmittel zur finanziellen und emotionalen Unterstützung informieren. Es gibt viele Selbsthilfegruppen für schwangere Singles. Hier können Sie nicht nur Kontakt zu anderen Single-Müttern finden, sondern auch kluge Ratschläge für die Planung Ihrer Zukunft mit Ihrem Baby. Diese gegenseitige Unterstützung von Frauen in der gleichen Situation kann lebensrettend sein und vielleicht finden Sie dort sogar Freunde fürs Leben.

Natürlich werden Sie sich Sorgen machen, wie Sie sich gut um Ihr Baby kümmern können. Denken Sie daran, dass es heutzutage Millionen von alleinstehenden Müttern gibt, die sehr gut für ihre Kinder sorgen. Und Sie werden überrascht sein, wie hilfsbereit Freunde und Familie sich zeigen, wenn es um die Planung der Kinderbetreuung geht. Falls der Vater Ihres Babys sich weigert, mitzuhelfen, dann haben Sie auch Anspruch auf Unterhaltszahlungen nach der Geburt Ihres Kindes.

Wichtig ist, dass Sie immer daran denken, dass Sie voller Energie und fähig sind. Um die Urteile und Gedanken der anderen brauchen Sie sich nicht zu kümmern und Sie dürfen sich niemals schämen oder es als peinlich empfinden, dass Sie schwanger und alleinstehend sind.

Die Gegenwart einer glücklichen und emotional gesunden Mutter ist mit am wichtigsten, um ein glückliches und gesundes Kind großzuziehen ist. Gewiss ist es schwer, jemand zu vergeben, von dem Sie sich im Stich gelassen fühlen, aber wenn Sie das schaffen, wird Ihre Schwangerschaft und Ihr Leben nach der Geburt freudiger und erfüllender. Bedenken Sie, dass Sie nur Ihre eigenen Handlungen kontrollieren können – und dass Sie für die Entscheidungen anderer Leute nicht verantwortlich sind.

In vieler Hinsicht macht es zuversichtlich, dass Frauen heutzutage beschließen können, alleine ein Kind zu haben. Anstatt mit einem verantwortungslosen Partner zusammenzubleiben, oder in einer demütigenden Beziehung auszuhalten oder mit jemand zu bleiben, der Sie nicht genug liebt oder kein guter Elternteil sein würde – haben Frauen heutzutage die Kraft und den Respekt vor sich selbst, es alleine zu schaffen. Tragen Sie den Kopf immer hoch und vertrauen Sie darauf, dass die Schwierigkeiten auf dem Weg nicht größer sein werden als Sie es schaffen können.

Welche Herausforderungen beschäftigen Sie am meisten?

Geschrieben von Stef, Mutter von 4 @Momspirational

Diese Informationen ersetzen nicht den Rat eines Arztes. Health & Parenting Ltd übernimmt keine Haftung für die Entscheidungen, die Sie basierend auf diesen Informationen treffen. Die bereitgestellten Informationen sind allgemeiner Natur und basieren nicht auf fundiertem Arztwissen. Alle Inhalte unterliegen dem Urheberrecht von © Health & Parenting Ltd 2018. Alle Rechte vorbehalten.

Reisetipps für Schwangere

Jetzt ist es eine gute Gelegenheit noch alleine mit Ihrem Partner zu verreisen: in einigen Monaten, wenn Ihr Baby da ist, wird Reisen mit mehr Aufwand verbunden sein. Eine gemeinsame Reise gibt Ihnen die Möglichkeit, Ihre Zweisamkeit zu genießen und in entspannter Atmosphäre über das Baby und die Zukunft zu sprechen.

Wie kann ich mit Babybauch sicher reisen?

Wenn es keine Komplikationen bei Ihrer Schwangerschaft gibt, können Sie ganz normal in Urlaub fahren. Besprechen Sie vorsichtshalber Ihren Urlaubsplan mit Ihrem Frauenarzt oder Ihrer Hebamme, um sicherzugehen, dass Ihrer Reise nichts im Weg steht. Dabei spielt auch eine Rolle, ob Sie mit dem Flugzeug oder über Land reisen werden.

Falls Sie fliegen werden, können Ihnen diese Tipps helfen:

  • Bei den meisten Fluggesellschaften können Schwangere bis zur 35. Oder 36. SSW fliegen. Erkundigen Sie sich vor der Buchung bei Ihrer Fluggesellschaft, welche Regelungen dort gelten. Es kann auch unterschiedliche Richtlinien geben, je nachdem, ob es sich um einen Inlandflug oder einen internationalen Flug handelt.
  • Meiden Sie Langstreckenflüge. Höhenflüge können sowohl bei Ihnen als bei Ihrem Baby zu erhöhtem Herzklopfen und Sauerstoffmangel führen.
  • Falls Sie unter Anschwellungen leiden, ziehen Sie besonders bequeme Kleidung und Schuhe an, und meiden Sie einengende Hosen oder Röcke, sowie Socken mit engem Bund.
  • Erkundigen Sie sich, ob während des Fluges eine Mahlzeit an Bord serviert wird, und ob es Spezialmahlzeiten für Schwangere gibt. Nehmen Sie zusätzlich gesunde Snacks mit, besonders wenn der Flug länger ist.
  • Sorgen Sie für genügend Flüssigkeitszufuhr und trinken Sie reichlich Wasser.
  • Für eine bessere Durchblutung, laufen Sie so oft Sie können, mindestens einmal pro Stunde, ggf. stehen Sie einfach nur kurz auf, um die Beine auszuschütteln.
  • Fragen Sie nach einem Gangplatz, am besten in der Nähe der Toilette.

Falls Sie mit dem Auto (oder Bus bzw. Zug) fahren, achten Sie auf folgendes:

  • Schnallen Sie sich immer an. Der Sicherheitsgurt ist die beste Möglichkeit, Ihre Gesundheit und die des ungeborenen Kindes zu schützen. Es ist wichtig, dass der Gurt straff anliegt: der über das Becken verlaufende Teil muss so tief wie möglich unterhalb des Bauchs geführt werden.
  • Wenn Sie am Steuer sitzen, stellen Sie Ihren Sitz so ein, dass ca. 25cm zwischen Ihnen und dem Airbag liegen.
  • Wenn möglich, teilen Sie sich das Fahren mit Ihrem Partner oder Freunden.
  • Machen Sie öfters Pause, um sich auszustrecken und auf Toilette zu gehen. Es wird ihrer Durchblutung helfen und Ihr Rücken wird es Ihnen nach dem langen Sitzen danken.
  • Ziehen Sie bequeme Kleidung an, die nicht abschnürt – inkl. Socken!

Das größte Risiko und möglicherweise Ihre größte Sorge beim Reisen ist, dass Sie im Fall eines Problems nicht direkt in die Praxis Ihres Frauenarzt oder Hebamme gehen können. Diese Bedenken sind normal, jedoch lassen Sie sich deshalb nicht von Ihrem Urlaub abhalten. Nehmen Sie sich Zeit, Ihre Reise mit dem Baby im Bauch zu planen, unternehmen Sie vor Ort nicht zu viel auf einmal, entspannen Sie sich und haben Sie Spaß!

Zika-Virus Warnung: Zika ist ein Virus, das von Mücken übertragen und durch einen milden und kurzen Infektionsverlauf gekennzeichnet wird. Das Zika-Virus kann jedoch zu schwerwiegenden Missbildungen bei dem ungeborenen Kind führen. Falls Sie schwanger sind oder planen schwanger zu werden, raten Experten von allen nicht-wesentlichen Reisen in Regionen ab, in denen das Zika-Virus verbreitet ist. Das Zika-Virus ist bis jetzt in folgenden Regionen aufgetreten: Zentral- und Süd-Amerika, der Karibik, Süd-Ost-Asien, einigen Inseln des Pazifiks und einigen Ländern Afrikas. In den USA ist das Zika-Virus in Florida aufgetreten. Falls Sie planen, in eine dieser Regionen zu reisen, besprechen Sie mit Ihrem Arzt, wie Sie sich und das ungeborene Baby am besten schützen können.

Haben Sie auch einen Urlaub geplant?

Geschrieben vom Health & Parenting-Team

Diese Informationen ersetzen nicht den Rat eines Arztes. Health & Parenting Ltd übernimmt keine Haftung für die Entscheidungen, die Sie basierend auf diesen Informationen treffen. Die bereitgestellten Informationen sind allgemeiner Natur und basieren nicht auf fundiertem Arztwissen. Alle Inhalte unterliegen dem Urheberrecht von © Health & Parenting Ltd 2018. Alle Rechte vorbehalten.

5 Tipps, die Ihnen in der Schwangerschaft helfen werden

In der Schwangerschaft sind Sie hormongeladen, Ihr Gemüt und Ihr Körper ändern sich fast pausenlos und Sie befinden sich in der Entwicklung von Frau zu Mutter. Und von diesem Gedanken sollten Sie sich auf keinen Fall in den Wahnsinn treiben lassen. Sie wollen sich vorbereiten, wollen alles wissen, aber Sie können auch ruhig noch Sachen nachschlagen, wenn das Kind da ist. Hier fünf Tipps, wie Sie hoffentlich die Schwangerschaft ohne Nervenzusammenbruch überstehen:

  1. Schlagen Sie wirklich nur NÖTIGES nach: Sie kennen doch diesen Nachforschungseffekt oder? Man sucht nach einem Thema und sieht die Verbindung zur nächsten Sache, und obwohl Sie nach Babyschuhgrößen suchen wollten, lesen Sie ganz plötzlich über Schwangerschaftsdiabetes. Oder Sie können einfach nicht aufhören, die Geschichten der anderen Mütter durchzulesen. Doch so finden Sie nur noch mehr Sachen, über die Sie sich Gedanken machen müssen. Lassen Sie es einfach, machen Sie den Browser zu, legen Sie den Ratgeber einfach mal beiseite und klappen lieber einen Roman auf. Natürlich erst nach diesem Artikel.
  2. Vertrauen Sie auf Ihren Körper und Ihre Intuition: Wenn sich etwas nicht richtig anfühlt, rufen Sie Ihren Arzt oder Ihre Hebamme an. Wenn es spät abends ist und Ihre Intuition wirklich sagt, dass etwas nicht stimmt, gehen Sie ins Krankenhaus. Niemand macht Ihnen dafür Vorwürfe, wenn Sie ein wenig übervorsichtig und paranoid vorgehen. Sie sollten Ihr Kind beschützen, so gut Sie können.
  3. Kein Buch wird Ihnen beibringen, was Sie zur Mutter macht: Aus Büchern können Sie viel darüber lernen, wie man Windelfreiheit überstehen kann oder ab wann die ersten Zähne zu erwarten sind. Aber wie Sie eine Mutter werden, kann Ihnen niemand sagen. Eigentlich sind Sie es schon. Und Sie passen schon besser auf Ihr Kind auf, als viele andere. Und wenn Ihr Kind das Licht der Welt erblickt hat, werden Sie sich trotz anfänglicher Unsicherheiten jeden Tag besser kennenlernen und irgendwann wissen Sie einfach besser als alle anderen, wie man mit Ihrem Kind umgehen muss.
  4. Genießen Sie Ihre Schwangerschaft: Ja, okay, vielleicht ist Ihnen schlecht, oder Sie haben Schmerzen, fühlen sich schlapp oder haben Sodbrennen. Aber das ist Ihre einzige erste (oder zweite oder dritte) Schwangerschaft. In Ihnen wächst neues Leben heran und Sie sorgen dafür, dass es gedeiht. Denken Sie über dieses Wunder der Natur nach und darüber, wie genial Sie sind. Also genießen Sie die Zeit, solange Sie noch können. Spüren Sie die Verbindung mit Ihrem Kleinen. Verbringen Sie einfach nur Zeit damit, zu spüren, wie es in Ihrem Bauch tritt.
  5. Gestalten Sie Ihre Schwangerschaft, wie Sie es möchten: Das ist Ihre Schwangerschaft, also tun Sie all das, was Sie sich vorgestellt haben. Wenn Sie sich ein schönes Kleid kaufen wollen, tun Sie es. Den zusätzlichen Ultraschall bezahlen? Klar. Wenn Sie Ihren Bauch bemalt oder einen Gipsabdruck haben wollen, planen Sie schon mal. Gestalten Sie Ihre Schwangerschaft so, dass sie so toll wirkt, wie sie ist!

Haben Sie noch ein Tipp?

Geschrieben von Stef, Mutter von 4 @Momspirational

Diese Informationen ersetzen nicht den Rat eines Arztes. Health & Parenting Ltd übernimmt keine Haftung für die Entscheidungen, die Sie basierend auf diesen Informationen treffen. Die bereitgestellten Informationen sind allgemeiner Natur und basieren nicht auf fundiertem Arztwissen. Alle Inhalte unterliegen dem Urheberrecht von © Health & Parenting Ltd 2017. Alle Rechte vorbehalten.

Vaginalgeruch während der Schwangerschaft

Wir wissen was Sie gerade denken? Leider ja. Sie sind schwanger und wunderschön und strahlen und … riechen??? Sie wussten ja, dass die Schwangerschaft einiges verändert, doch auf so etwas mega Unangenehmes wie Vaginalgeruch waren Sie vermutlich nicht vorbereitet. Und nun haben Sie bei jedem Frauenarztbesuch Angst, dass Ihr Arzt die Nase rümpft? Mal ganz abgesehen davon, dass das ganze dauernde Geprokel und Getaste sowieso nicht gerade angenehm ist.

Ich kann Sie beruhigen. Vaginalgeruch in der Schwangerschaft ist recht verbreitet. Sollte Ihnen dagegen ein penetranter Geruch in Kombination mit bröckeligem Ausfluss auffallen sowie Jucken, Hautreizungen oder Schmerzen, dann gehen Sie am besten umgehend zum Arzt. Durch die erhöhte Hormonproduktion (jawohl, immer sind die Hormone Schuld) und die vermehrte Feuchtigkeit im Vaginalbereich, besteht ein höheres Risiko für Pilz- oder bakterielle Infektionen. Bei einer Pilzinfektion kann Ihr Arzt ganz schnell mit einem geeigneten Medikament Abhilfe schaffen.

Etwa 65 % aller Schwangeren berichten von einem Geruch, mal leichter mal stärker, der mit der Schwangerschaft zusammenzuhängen scheint. Und viele Frauen schämen sich dafür. Lassen Sie eines gesagt sein: Ihr Gynäkologe hat all das schon mehrmals gesehen, gehört und gerochen. Das ist nun mal sein Beruf. Es gibt also keinerlei Grund für Sie, sich zu schämen. Sie sind mit Sicherheit nicht die erste Frau, die befürchtet, der Arzt könnte anhand Ihres Geruches aus den Latschen kippen. Das wird er selbstverständlich nicht (heiliges Ehrenwort!).

Und wenn dann alle Testergebnisse für Hefepilz- und bakterielle Infektionen negativ sind, können Sie vermutlich wirklich den doofen Hormonen die Schuld an Ihrem Dilemma geben. Ist dieses Geruchsphänomen erst in der Schwangerschaft aufgetreten, dann wird es vermutlich mit der Geburt des Babys wieder verschwinden. Und bis dahin können Sie versuchen, Ihren Intimbereich so trocken wie möglich zu halten, häufig die Unterwäsche zu wechseln (die natürlich aus Baumwolle bestehen sollte), dünne Einlagen zu tragen oder auch Feuchttücher extra für den Intimbereich in die Handtasche zu legen, um sich weniger unsicher zu fühlen. Und zu guter Letzt müssen Sie sich einfach nur sagen, dass Sie zwar denken, alle anderen können Sie riechen – das können sie aber garantiert nicht. Überlegen Sie doch mal … Wie oft haben Sie denn schon den Vaginalgeruch einer andern Frau bemerkt, die vollständig bekleidet im Supermarkt unterwegs war? Noch nie, ganz genau. Also denken Sie einfach nach Möglichkeit gar nicht dran und schieben Sie das Thema weit weg. Wenn Ihr Arzt Ihnen mitgeteilt hat, dass aus seiner Sicht alles in Ordnung ist, müssen Sie einfach nur abwarten.

In einigen Fällen können auch Nahrungsmittel oder Gewürze für den Geruch verantwortlich sein. Durch den vermehrten Ausfluss und die erhöhte Talgproduktion der Schweißdrüsen können die Duftstoffe würziger Speisen über die Haut bemerkbar werden. Wenn Sie also gerne würzig essen, versuchen Sie es doch mal mit einer Änderung des Speiseplans.

Diese Informationen ersetzen nicht den Rat eines Arztes. Health & Parenting Ltd übernimmt keine Haftung für die Entscheidungen, die Sie basierend auf diesen Informationen treffen. Die bereitgestellten Informationen sind allgemeiner Natur und basieren nicht auf fundiertem Arztwissen. Alle Inhalte unterliegen dem Urheberrecht von © Health & Parenting Ltd 2017. Alle Rechte vorbehalten.

Ihre Partnerin bei der Schwangerschaft unterstützen

Mit dem Eltern werden fängt ein neuer Lebensabschnitt an. Wenn Sie zum ersten Mal Ihr Baby im Arm halten, wird nichts mehr wie früher sein. Für die Mutter ändert sich ihr Leben schon ab dem Moment, wo sie erfährt, dass sie schwanger ist. Ihr tägliches Leben wird sich ggf. nicht großartig verändern, aber das trifft nicht auf Ihre Partnerin zu. Man kann kaum vergessen, dass man schwanger ist, wenn man so eine dicke Kugel vor sich her trägt.

Auch wenn Sie nicht Ihr Baby austragen oder sogar gebären können, gibt es viele andere Dinge, die Sie tun können, um Ihrer Partnerin während der Schwangerschaft hilfreich zur Seite zu stehen:

Seien Sie ein guter Zuhörer

Für viele Frauen ist die Schwangerschaft, nicht nur hormonbedingt, eine sehr emotionale Zeit. Eltern werden kann beängstigend sein, und manche Frauen haben Angst vor der Geburt. Geben Sie Ihrer Partnerin die Sicherheit, dass sie jederzeit mit Ihnen reden kann, und achten Sie bei Ihren Gesprächen darauf, ihr gut zuzuhören und Unterstützung anzubieten. Wenn Ihre Partnerin ihrer Mutterrolle mit Sorge entgegen sieht, dann muntern Sie sie auf, und erklären Sie ihr, warum sie eine tolle Mutter sein wird.

Reden Sie beide miteinander

Ihre Partnerin macht sich womöglich auch wegen Ihnen Sorgen. Versuchen auch Sie über Ihre Ängste zu reden. Wahrscheinlichkeit macht sich Ihre Partnerin sogar über dieselben Dinge Gedanken wie Sie. Gemeinsame Bedenken können z.B. die finanziellen Verpflichtungen ein Kind groß zu ziehen sein, die Auswirkung des Nachwuchses auf Ihre Beziehung, und die Befürchtung, keine guten Eltern zu sein. Geteiltes Leid ist halbes Leid, reden Sie miteinander!

Hilfe

Übernehmen Sie mehr Aufgaben im Haushalt. Ihre Partnerin wird jetzt schneller müde, hat möglicherweise auch Schmerzen, und ihr wächst alles etwas über den Kopf. Entlasten Sie Ihre Partnerin, indem Sie zu Hause mehr mithelfen.

Schlaf

Es kostet viel Energie, schwanger zu sein und ein Kind in sich zu tragen, daher schauen Sie zu, dass Ihre Partnerin genug Schlaf bekommt. Für schwangere Frauen ist es schwierig, eine bequeme Schlafposition zu finden, einzuschlafen ohne von Harndrang gestört zu werden. Wenn sie endlich eingeschlafen ist, passen Sie auf, dass Sie nicht aus Versehen wecken. Geben Sie ihr die Möglichkeit morgens auszuschlafen, einen Mittagsschlaf zu halten und sich bei Gelegenheit hinzulegen, damit sie so viel Schlaf wie nötig bekommt.

Interesse zeigen

Bei den meisten Paaren, ist es die werdende Mutter, die alle Beiträge über Babys und Schwangerschaft liest, und der werdende Vater bekommt anschließend eine Zusammenfassung. Zeigen Sie Interesse an den geteilten Informationen über Schwangerschaft, Geburt, und das Baby. Sie können auch selbst mehr über diese Themen lesen. Es gibt viele Möglichkeiten, sich darüber zu informieren: über unsere App, Bücher, Fachliteratur, Frauenzeitschriften, Freunde, … Ihre Partnerin wünscht sich sicherlich auch, dass Sie gut für die Geburt vorbereitet sind. Seien Sie umfassend über das Thema informiert, damit Sie wissen, wie Sie bei der Geburt helfen können.

Nesttrieb

Ihre Partnerin wird am Ende ihrer Schwangerschaft möglicherweise einen Nesttrieb entwickeln. So kann es passieren, dass die werdende Mama auf einmal die allerobersten Regale putzt, die Möbel durch das Haus rückt, die Schrankinhalte neu sortiert… Helfen Sie ihr, die Wohnung so schön wie möglich für das neue Familienmitglied zu machen. Sie können auch helfen, indem Sie das Babyzimmer gestalten, Möbel aussuchen, Bilder aufhängen, usw. Ihre Partnerin wird sich über Ihre Unterstützung freuen und entspannter die letzten Wochen ihrer Schwangerschaft genießen.

Womit unterstützen Sie Ihre schwangere Partnerin?

Geschrieben von Fiona, stolze Mutter eines Kleinkindes, @fiona_peacock

Diese Informationen ersetzen nicht den Rat eines Arztes. Health & Parenting Ltd übernimmt keine Haftung für die Entscheidungen, die Sie basierend auf diesen Informationen treffen. Die bereitgestellten Informationen sind allgemeiner Natur und basieren nicht auf fundiertem Arztwissen. Alle Inhalte unterliegen dem Urheberrecht von © Health & Parenting Ltd 2017. Alle Rechte vorbehalten.

What to Write in Your Pregnancy Journal

Ok, so you’ve decided that the idea of keeping a pregnancy journal appeals to your sentimental and creative sides. You’ve bought yourself a beautiful journal, a shiny new pen, and you’ve written and underlined the date at the top of the first page. The only problem is, now you’ve hit a serious case of writer’s block. So, what should you be writing in your pregnancy journal, and how can you help the writing come naturally?

It’s all about the details
Each entry should include information like how many weeks pregnant you are, and what you’ve been doing that week. Have you been to any midwife appointments, or did you have a surprise baby shower this week? Perhaps you’ve been to family functions, or had a busy week at work. Don’t feel under pressure to just focus on the pregnancy, your journal should capture what life is like for you during the pregnancy.

Write about the pregnancy
Have you been throwing up every morning on your commute to work, snoring on the sofa long before bedtime, or suffering with indigestion after meals? Write it all down. In years to come, you may share this diary with your daughter, as she embarks on her first pregnancy, and she may find it interesting to compare and contrast her symptoms with yours.

Be honest
This doesn’t need to be a rose-tinted gloss version of pregnancy. Your journal should reflect your experiences, and this includes the negatives aspects, too. The crippling doubts of whether you’ll be a good mother that keep you awake at night, are as much a part of your pregnancy as the excitement over decorating the nursery. Writing about worries may even help you work through them so they don’t impact your birth.

Keep it friendly
Imagine the journal is one of your good friends, and just let the writing flow freely. It doesn’t matter if your handwriting is neat, or your entries are grammatically correct, what matters is that you tell the story of your pregnancy. It’s not going to be a bestseller, it’s going to be your own little piece of history to look book on in years to come.

Stick things in
Taking regular bump photos is a fantastic way to document the pregnancy. You could do weekly or monthly photos, and stick them in with your journal entries. Scan photos, birth plans and receipts for first outfits are also great little keepsakes. Tokens from your baby shower, any good luck cards from colleagues, and even any notes written by your partner, will be great things to look back on in the future.

Are you keeping a pregnancy journal, and if so, how do you keep writer’s block at bay?

Written by Fiona, proud owner of a toddler, @fiona_peacock

This information is not intended to replace the advice of a trained medical doctor. Health & Parenting Ltd disclaims any liability for the decisions you make based on this information, which is provided to you on a general information basis only and not as a substitute for personalized medical advice. All contents copyright © Health & Parenting Ltd 2017. All rights reserved.

Herpes and Pregnancy

We are all adults here and while the word ‘herpes’ may cause shame and embarrassment, the truth is it more common than you think. According to the US Centers for Disease Control and Prevention (CDC), the reality is that as many as two thirds of the population is likely infected with some form of herpes.

What is it?

Essentially, herpes is a virus that lies dormant in your body until you are under stress or turmoil, or your immune system is compromised. For most people afflicted with herpes who receive medical attention, controlling the spread of the disease and managing the disease become a part of daily life. These people can live long, healthy and sexually-active lives without much backlash.

Will it harm my baby?

For women living with herpes who are pregnant, the biggest risk is passing the virus to their baby. This occurs if you are newly infected during the third trimester of pregnancy, or if you are having an outbreak when you go into labor. According to the CDC, women who have herpes under control, and who are not having an active infection during labor and delivery have less than a 1% chance of passing the virus to their baby. On the flip side, if the virus is ‘shedding’ or otherwise active during labor – many doctors will suggest that you have a cesarean birth to avoid infecting your baby. The American Congress of Obstetrics and Gynecology (ACOG) recommends all women 36 weeks pregnant with a history of herpes take an oral anti-viral medication during the last month of pregnancy to lessen any chances that you will have an active infection when labor starts. This medication is considered safe for pregnant women, with no known side effects to your developing baby.

What can I do if I have herpes?

The biggest thing is for you to be honest with your practitioner during your pregnancy. While you may feel embarrassed, your doctor has likely dealt with a large number of pregnant women who have herpes. So if you have it – even if you haven’t had an infection for years – tell your doctor. This way when you have your exams, your provider can check for active lesions and you can be armed with the information you need to protect your baby.

The good news is that after your initial herpes infection, your body develops anti-bodies to the virus. These antibodies are passed onto your baby in the placenta, which is why experts believe your risk of passing the virus to your baby is low. Still, erring on the side of caution is your best defense. If you are having a difficult pregnancy that leaves you with fatigue or weakens your immune system, remember that an outbreak is highly possible. If you get an infection during pregnancy, call your physician for guidance. Above all, take strides to take care of yourself during pregnancy.

Written By Stef, Mom of 4 @Momspirational

This information is not intended to replace the advice of a trained medical doctor. Health & Parenting Ltd disclaims any liability for the decisions you make based on this information, which is provided to you on a general information basis only and not as a substitute for personalized medical advice. All contents copyright © Health & Parenting Ltd 2017. All rights reserved.

Eisenmangel in der Schwangerschaft

Ein Eisenmangel besteht dann, wenn der Körper nicht ausreichend mit Eisen versorgt wird. Eisen braucht jeder Mensch vor allem für die Blutbildung und um Sauerstoff zu transportieren. Bei einem Eisenmangel ist die Produktion des roten Blutfarbstoffes (Hämoglobin) gestört; die Körperzellen erhalten nicht genügend Sauerstoff und können nicht mehr richtig funktionieren.

Eisen ist in der Schwangerschaft besonders wichtig, da über die roten Blutkörperchen Sauerstoff und Nährstoffe zu Ihrem Kind geleitet werden. Da sich Ihre Blutmenge in der Schwangerschaft um 50% erhöht, sollten Sie ab nun auch 50% mehr Eisen zu sich nehmen, also 30mg am Tag.

Es besteht ein höheres Risiko, einen Eisenmangel zu bekommen, wenn Sie:

  • Extreme Übelkeit haben
  • Mehrlinge erwarten
  • Gerade erst ein Baby bekommen haben und nun wieder schwanger sind
  • In einer letzten Schwangerschaft Eisenmangel hatten

Anzeichen einer Anämie (Eisenmangel)

  • Müdigkeit
  • Lethargie
  • Kurzatmigkeit
  • Schwindel
  • Kopfweh
  • Blässe
  • Herzstolpern

Behandlung einer Anämie

Ein Eisenmangel kommt häufiger in der 2.Hälfte der Schwangerschaft vor, wenn die Eisenvorräte aufgebraucht sind. Normalerweise wird Ihr Eisenwert monatlich geprüft (Hämoglobinwert= Hb). Wenn Ihr Hb zu niedrig ist, wird Ihnen von Ihrem Frauenarzt oder Ihrer Hebamme ein Eisenpräparat verschrieben. Es ist wichtig, dieses Präparat regelmäßig einzunehmen, um eine gute Versorgung Ihres Babys zu gewährleisten. Eine der häufigsten Nebenwirkungen bei Einnahme von Eisen ist Verstopfung und schwarz verfärbter Stuhl. Sie können dem etwas vorbeugen, indem Sie besser auf eine gute Verdauung achten, z.B. getrocknete Pflaumen essen oder ein ballaststoffreiches Frühstück zu sich nehmen. Außerdem sollten Sie täglich viel Wasser trinken.

Eisen wird am besten zusammen mit Vitamin C aufgenommen- essen Sie also am besten eine Orange zusammen mit Ihrem Eisenpräparat. Die Eisenaufnahme wird gehindert durch Kaffee! Diesen also am besten ganz weglassen, wenn Sie Eisenmangel haben.

Sobald Sie regelmäßig Eisentabletten oder –saft einnehmen, sollten Sie sich schnell besser fühlen. Wenn dies nicht der Fall sein sollte, geben Sie Ihrem Frauenarzt bzw. Ihrer Hebamme Bescheid- diese könnten Ihnen entweder ein anderes Eisenpräparat verschreiben oder notfalls auch Eiseninfusionen verordnen.

Wie kann ich Eisenmangel verhindern?

Das einzige, was Sie tun können, ist sich ausgewogen zu ernähren und bereits zu Beginn der Schwangerschaft ein Pränatal-Vitaminpräparat zu sich zu nehmen.

Lebensmittel mit viel Eisengehalt sind folgende:

  • Grünes Gemüse: Spinat, Kresse, Basilikum, Feldsalat
  • Nüsse: Mandeln, Paranüsse
  • Trockenfrüchte: Feigen
  • Weizenkleie, Weizenkeime, Hirse, Gerste, Vollkornmehl
  • Fleisch: Lamm, Ente, Gans, Kaninchen
  • Kichererbsen, Sojabohnen, Bohnen, Linsen
  • Knäckebrot
  • Kokosnuss
  • Eier

Wie sorgen Sie dafür, dass Ihr Hämoglobinwert stabil bleibt?

Stephanie Heintzeler, Hebamme und Doula, www.thenewyorkdoula.com

Diese Informationen ersetzen nicht den Rat eines Arztes. Health & Parenting Ltd übernimmt keine Haftung für die Entscheidungen, die Sie basierend auf diesen Informationen treffen. Die bereitgestellten Informationen sind allgemeiner Natur und basieren nicht auf fundiertem Arztwissen. Alle Inhalte unterliegen dem Urheberrecht von © Health & Parenting Ltd 2017. Alle Rechte vorbehalten.

Five Useless Baby Products Every Parent Buys

When you’re pregnant, it feels like the entire world is trying to sell you things. They want you to buy their baby clothes, take their pregnancy supplements and save with their bank accounts. All of a sudden, a whole world of products you didn’t even know existed, is inviting you (and your soon-to-be maxed out credit card) inside for a look around. It’s easy to lose your way in the beautiful department stores, with their pristine display nurseries, and end up buying one of everything, even if you don’t know what half the products do.

As a mum-to-be with a teeny bladder, a love for baby clothes and a lot of hormones forcing you to cry at the smallest upset, you might feel like you need some help in the shopping department. If you’re on a budget, or like to keep things to a minimum, you might be wondering which items you need, and which will end up gathering dust. Here’s a list of five useless baby products being marketed to new parents.

Top and tail tub
Ok, some of you may find this useful, but realistically you could easily use two small tubs from around the house. You shouldn’t wash your baby’s face with the water you just used to wash their bum, but do you really need a whole new product to remember that?

Wipe warmer
Yep, you read that right, a warmer to heat your baby wipes. While it sounds like a wonderful idea, it is quite unnecessary and a lot of new parents mention this when discussing pointless purchases. Your baby won’t be horrified by room temperature wipes, so don’t waste money on this item. If you really want one, ask your parent friends if anyone has one stored away that you could borrow.

Nursing chair
These overpriced seats will set you back a pretty penny, but you’ll be unlikely to get your money worth. If you’re feeding the baby, you’re most likely to be seated in front of the TV so you have some entertainment, not sitting alone in a nursery with nothing but glass-eyed bears for company. During the early months, your baby is likely to be sleeping in your room anyway, so why not wait until your little one moves into their room before deciding whether this is a necessary purchase.

Matching cot set
When you’re waddling round the baby department, gazing at the kitted out pseudo-nurseries while rubbing your hand over your growing bump, you will probably feel an overwhelming urge to buy a matching cot set. After all, it comes with everything you could possibly need, and it all matches! But don’t waste your money, most of the set will go unused because bumpers, comforters and pillows increase the risk of Sudden Infant Death Syndrome (SIDS). While the sheet may still look beautiful, it’s probably not worth buying a whole set for.

Baby helmet
The baby you made is precious, and of course you don’t want him to bump his head. But, sadly, head bumps are a part of life. Parental supervision in the early days should ensure your child doesn’t suffer a serious head injury from a fall, so there’s no need to whack a helmet on him.

If you’re expecting your first child, speak to your mum friends to find out what they consider to be useless items. You don’t have to take their advice, if you want to buy a wipe warmer anyway then go right ahead. You could even see if anyone has one you can borrow to see whether it’s worth buying one.

Do you disagree with the list above? What would be on your list of five useless baby products?

Written by Fiona, proud owner of a toddler, @fiona_peacock

This information is not intended to replace the advice of a trained medical doctor. Health & Parenting Ltd disclaims any liability for the decisions you make based on this information, which is provided to you on a general information basis only and not as a substitute for personalized medical advice.  All contents copyright © Health & Parenting Ltd 2017. All rights reserved.

Schmerzen während der Schwangerschaft lindern

Auch die schönste Schwangerschaft verläuft meist nicht ohne ein paar Schmerzen hier und da. Ihr Körper verändert sich, Muskeln werden gedehnt und Ihre Gebärmutter nimmt an Gewicht zu, das geht oft nicht ganz schmerzfrei vonstatten. Auch die Hormone mischen hierbei kräftig mit. Aber wie unangenehm das Ganze auch sein mag, so ist es doch ein normaler Vorgang und kein Grund zur Beunruhigung.

Was für Schmerzen treten während der Schwangerschaft am häufigsten auf?

Kopfschmerzen: Bei vielen Frauen führen der Stress und die erhöhte Anspannung während der Schwangerschaft zu Kopfschmerzen. Hoher Blutdruck kann ebenfalls Kopfschmerzen auslösen. Wenn Sie also häufiger unter Kopfschmerzen leiden und noch andere Symptome damit einhergehen, sollten Sie Ihren Arzt konsultieren.

Hämorrhoiden: Unnatürlich stark angeschwollene Blutgefäße im Rektalbereich können Hämorrhoiden entstehen lassen. Diese können unterschiedlich starke Schmerzen verursachen, von leichten bis hin zu beinahe unerträglichen, und bluten oft leicht. Meist jucken sie auch stark.

Sodbrennen: Sodbrennen ist ein weitverbreitetes Problem während der Schwangerschaft. Auslöser sind die hormonalen Veränderungen, die Ihr Körper während dieser Zeit durchlebt. Scharfes Essen kann Sodbrennen vermehrt auftreten lassen.

Wadenkrämpfe: Auch Wadenkrämpfe sind während der Schwangerschaft keine Seltenheit. Ein Auslöser dafür könnte das zunehmende Gewicht Ihres Babybauches sein. Auch der Druck, den Ihre wachsende Gebärmutter auf Ihre Beine ausübt, könnte dafür mitverantwortlich sein.

Kreuzschmerzen: Je größer Ihr Babybauch im Laufe der Schwangerschaft wird, desto mehr zieht er Sie unweigerlich nach vorne, was zu Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule führen kann. Kreuzschmerzen können womöglich auch durch hormonale Veränderungen ausgelöst werden und bis ins Becken und Gesäß ausstrahlen.

Mutterbandschmerzen: Mutterbandschmerzen treten normalerweise nach Beginn des zweiten Trimesters auf. Meist handelt es sich um einen langanhaltenden dumpfen Schmerz im Unterleib oder der Leistengegend und gelegentlich um ein schmerzhaftes Stechen.

Karpaltunnelsyndrom: Hormonale Veränderungen und die zusätzlichen Flüssigkeiten, die sich während der Schwangerschaft in Ihrem Körper ansammeln, können das Karpaltunnelsyndrom auslösen. Dieses lässt Ihre Hände anschwellen, einschlafen oder sich taub anfühlen.

Das können Sie gegen diese Schmerzen tun

Ganz lassen sich Schwangerschaftsschmerzen gemeinhin nicht vermeiden, aber wenn Sie achtsam sind und sich ein paar einfache Verhaltensweisen angewöhnen, können Sie sie auf jeden Fall lindern oder ihnen entgegenwirken. Hier ein paar Tipps:

  • Sitzen Sie aufrecht und stützen Sie Ihren Rücken mit Kissen ab.
  • Legen Sie Ihre Füße im Liegen auf einem Kissen ab, um die Blutzirkulation zu fördern.
  • Treiben Sie während der Schwangerschaft regelmäßig Sport oder gehen Sie jeden Tag spazieren.
  • Tragen Sie bequeme, flache Schuhe. Verzichten Sie auf Flipflops und hohe Absätze.
  • Achten Sie auf eine ausgewogene, gesunde Ernährung.
  • Nehmen Sie ein warmes Bad, um Muskelschmerzen und Verspannungen zu lindern.
  • Lassen Sie sich den Rücken oder die Beine massieren, falls diese schmerzen.

Bei starken oder anhaltenden Schmerzen sollten Sie sich an Ihren Arzt wenden. Vorsicht ist bei einer Schwangerschaft wichtiger als Nachsicht, um etwaige Komplikationen zu vermeiden.

Haben Sie noch weitere Tipps gegen Schwangerschaftsschmerzen? Teilen Sie sie mit uns!

Geschrieben von Manal, Mutter eines Kindes und Autorin

Diese Informationen ersetzen nicht den Rat eines Arztes. Health & Parenting Ltd übernimmt keine Haftung für die Entscheidungen, die Sie basierend auf diesen Informationen treffen. Die bereitgestellten Informationen sind allgemeiner Natur und basieren nicht auf fundiertem Arztwissen. Alle Inhalte unterliegen dem Urheberrecht von © Health & Parenting Ltd 2017. Alle Rechte vorbehalten.