Schwangerschafts-Fragen: kann ich mein Kleinkind hochheben?

Wenn Sie schwanger sind und bereits Kinder zu Hause haben, wird Ihnen Ihr Frauenarzt oder Ihre Hebamme bereits Tipps gegeben haben, wie Sie am besten mit ihnen umgehen. Problematisch ist natürlich, dass ein 2-jähriges Kind nicht versteht, warum die Mama es jetzt nicht hochheben kann. Oder Sie müssen Ihrem 3-jährigen Sohn erklären, warum Sie ihn nicht mehr ins Bett tragen können. Interessanterweise heben, tragen und halten die meisten Frauen ihre älteren Kinder während der Schwangerschaft fast genauso oft wie vor der Schwangerschaft. Die Frage ist: ist das gefährlich?

Laut Experten sollten Sie nichts heben, was schwerer als 10kg ist. Und ja, das betrifft auch Kinder. Manchmal lässt es sich ja nicht vermeiden, ein Kind hochzuheben. Wichtig ist, dass Sie wissen, wie Sie Ihr Kind so hochheben, dass Sie sich nicht verletzen bzw. Ihr Ungeborenes nicht gefährden.

Das Wichtigste ist, dass Sie Ihre Beine nutzen, wenn Sie heben. Ihr unterer Rücken und die Bauchmuskeln sollten nicht belastet werden. Beugen Sie Ihre Knie, nicht die Hüfte. Sie können auch versuchen, sich auf den Boden zu knien, um mit Ihrem Kind zu knuddeln oder spielen bzw. wenn Sie sich knien, können Sie Ihr Kind auf Ihren Schoss ziehen und dann langsam so aufstehen. Wenn Sie Ihr Kind tragen, tun Sie dies am besten unter Ihrem Babybauch. Glücklicherweise ist Ihr Ungeborenes ja wunderbar im Bauch geschützt durch das Fruchtwasser, was wie ein Schutzpolster wirkt. Ein Geschwisterkind auf dem Arm ist daher kein Problem.

Einige Ausnahmen allerdings gibt es zu beachten. Wenn Sie eine verkürzte Cervix haben (Cervixinsuffizienz), eine Cerclage oder eine andere Tendenz zu einer Frühgeburt (z.B. vorzeitige Wehen) wird Ihr Frauenarzt oder Ihre Hebamme Ihnen hoffentlich gesagt haben, dass Sie nichts heben sollten, was Schwerer ist als eine Wassermelone. Bitte halten Sie sich daran.

Als Mutter ist es natürlich schwer, seinem Kind zu sagen, dass man es nicht hochheben kann. Kinder fühlen sich auch manchmal „weggeschubst“ dadurch oder denken, dass die Schwangerschaft jetzt alles dauerhaft ändert diesbezüglich. Versuchen Sie, auf andere Weise viel Körperkontakt herzustellen. Beim Spielen auf dem Bett z.B., kuscheln am Morgen oder auf abends auf der Couch. Wenn Ihr Kind merkt, dass die Aufmerksamkeit gleich bleibt, wird es schnell merken, dass Ihre Mutterliebe unverändert ist. Viele Kinder werden dann auch zunehmend neugierig auf den wachsenden Bauch.

Später in der Schwangerschaft sollten Sie gar nichts mehr heben. Nutzen Sie diese Wochen weiterhin, Ihre Verbindung zu Ihrem Kind zu stärken, denn wenn Ihr Neugeborenes dann da ist, wird weniger Zeit dafür sein.

Wie haben Sie Ihrem Kind gesagt, dass es nicht mehr hochgehoben werden kann? War es schwierig für Sie?

Stephanie Heintzeler, Hebamme und Doula, www.thenewyorkdoula.com

Diese Informationen ersetzen nicht den Rat eines Arztes. Health & Parenting Ltd übernimmt keine Haftung für die Entscheidungen, die Sie basierend auf diesen Informationen treffen. Die bereitgestellten Informationen sind allgemeiner Natur und basieren nicht auf fundiertem Arztwissen. Alle Inhalte unterliegen dem Urheberrecht von © Health & Parenting Ltd 2018. Alle Rechte vorbehalten.

Koffeinkonsum in der Schwangerschaft

Haben Sie Heißhunger auf Schokolade? Genießen Sie zwei Tassen Morgenkaffee statt früher nur einer? Die Empfehlung ist, den Koffeinkonsum auf nur 200mg pro Tag zu reduzieren. Das betrifft nicht nur Koffein an sich, sondern alles, was Koffein enthält (sie werden erstaunt sein):

  • 1 Tasse instant Kaffee= 100mg
  • 1 Tasse Filterkaffee= 140mg
  • 1 Tasse Schwarztee= 75mg
  • 1 Tasse grüner Tee= 50mg
  • 1 Dose Cola= 40mg
  • 50g Milchschokolade= 25mg

Risiken von Koffein während der Schwangerschaft

Koffein wird nicht von der Plazenta gefiltert. Demnach bekommt Ihr Baby die volle Dosis von dem ab, was Sie zu sich nehmen. Wenn Sie mehr als 200mg täglich zu sich nehmen, haben Sie eine erhöhte Gefahr einer Fehlgeburt und bei ausgetragener Schwangerschaft das Risiko eines Babys mit zu geringem Geburtsgewicht.

Wie Sie sich Koffein abgewöhnen

Manche Frauen kommen besser damit klar, gleich gar kein Koffein zu sich zu nehmen anstatt den Konsum zu reduzieren. Wenn Sie sich von Ihrem Morgenritual mit Kaffeetasse lösen möchten, haben wir hier ein paar hilfreiche Tips für Sie:

  1. Trinken Sie mehr Wasser: anstatt nach der Mittagspause Kaffee mit Limonade zu ersetzen, trinken Sie ein Glas Wasser. Sie sollten sowieso 8 Gläser Wasser am Tag trinken; warum nicht gleich daran arbeiten? Ein bisschen Zitrone dazu gibt den nötigen Nachmittags-Kick!
  2. Meiden Sie Schokolade: Schokokekse, Schoko-Eiscreme und Schokoriegel sind natürlich immer verführerisch, aber sie alle enthalten Koffein. Ersetzen Sie Ihre Schoko-Lust mit Früchten oder Nüssen.
  3. Wenden Sie sich den Kräutern zu: indem Sie mehr Kräutertee trinken. Wenn man sich einmal an einen morgendlichen Kräutertee gewöhnt hat, wollen viele werdende Mütter gar nicht mehr zum Kaffee zurück.
  4. Schlafen Sie genügend: wenn Sie genug Schlaf bekommen, brauchen Sie keinen Koffein-Kick am Morgen. Wenn Sie am Tag müde sind, sollten Sie sich hinlegen. Ihr Körper weiß, wann mehr Ausruhen angesagt ist.
  5. Entzugserscheinungen: die erste Woche ohne Koffein könnte hart werden. Von Kopfweh über launische Stimmung – Sie entziehen sich einer Sucht und Ihr Körper muss sich umgewöhnen. Nach einer Woche allerdings werden Sie sich nicht nur besser fühlen, sondern auch keine Entzugserscheinungen mehr haben.
  6. Bleiben Sie motiviert! Auf dem Weg zur Arbeit laufen Sie vielleicht an ihrem Lieblings-Coffee-Shop vorbei, aber wenn Sie jetzt schwach werden, kommt im Anschluss die große Reue. Bleiben Sie stark, schreiben Sie eine Liste, warum Sie sich Koffein abgewöhnen möchten und suchen Sie sich jemanden, der/die mitmacht. Gemeinsam sind Sie stärker!

Was hat Ihnen geholfen, sich in der Schwangerschaft Koffein abzugewöhnen? Wir sind gespannt auf ihre Antworten!

Stephanie Heintzeler, Hebamme und Doula, www.thenewyorkdoula.com

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Wie sag ich’s dem zukünftigen Papa?

Da das Baby ja in Ihnen heranwächst, wissen Sie wahrscheinlich als Erste, dass Sie schwanger sind. Ob Sie ein paar Monate versucht haben, schwanger zu werden, oder ganz ungeplant schwanger wurden- Sie sind sicher ganz aufgeregt, Ihrem Partner zu sagen, dass er Vater werden wird. Vielleicht sind Sie überwältigt, zumal Sie noch mit niemandem darüber gesprochen haben.

Man könnte auf den perfekten Zeitpunkt warten, um die wundervolle Neuigkeit mitzuteilen. Aber dann klingelt das Telefon, der Hund übergibt sich oder es wird Zeit, „Tatort“ zu schauen. Oder der Moment ist perfekt und Ihnen fehlen die Worte. Sie fangen an zu schwitzen und haben einen Kloss im Hals, denn Sie wissen, diese Nachricht wird sein Leben für immer verändern.

Hier sind ein paar lustige und kreative Ideen, wie Sie Ihrem Partner sagen können, dass er Papa werden wird:

  1. Sagen Sie es mit einem Body: die Geschäfte sind voll von kleinen Bodys, auf denen “I love Daddy” steht. Kaufen Sie eine neutrale Farbe (nicht rosa oder blau, denn das könnte gleich zu Schlüssen führen), kochen Sie ein romantisches Dinner und legen Sie Ihm den Body als Geschenk auf den Tisch vor dem Nachtisch. Naja, oder nach der Vorspeise, wenn Sie sich nicht mehr halten können!
  2. “Stay calm and drink tea”- lassen Sie den morgendlichen Kaffee sprechen. Es gibt viele Tassen mit Beschriftungen wie „Papa“, „Worlds best dad“ oder „who’s the Daddy?“. Schleichen Sie sich am morgen in die Küche, um ihm Frühstück im Bett zu bereiten. Natürlich müsste er vielleicht wegen verquollener Augen auf die neue Tasse aufmerksam gemacht werden. Vielleicht präsentieren Sie diese Neuigkeit nicht unbedingt Montag morgens, wenn er pünktlich aus dem Haus muss. Lieber an einem geruhsamen Wochenende, sodass Sie dann den Tag zusammen haben.
  3. Buchen Sie ein romantisches Wochenende. Nur Sie beide, keine Verpflichtungen oder Ablenkungen. Wenn Sie Ihre Ruhe haben, können Sie Ihre Schwangerschaft überall ohne Mithörer kommunizieren. Und Sie haben ein bisschen Zweisamkeit, die Sie ja nur noch ein paar Monate haben werden, bis das Baby da ist.
  4. Haben Sie einen Ort, zu dem Sie immer wieder als Paar zurückkehren? Das kann natürlich der Eiffelturm sein, auf dem Sie sich verlobt haben oder eine Bank im Nachbarsdorf, auf der Sie sich zum ersten mal geküsst haben. Nehmen Sie Ihn zu Ihrem besonderen Ort, dann weiß er, dass Sie ihm etwas Wichtiges mitzuteilen haben.
  5. Basteln Sie ein Fotoalbum mit Fotos aus Ihren gemeinsamen Jahren. Lassen Sie die letzten Seiten leer. Sie könnten mit Fotos vom Beginn Ihrer Beziehung anfangen, dann Fotos von Urlauben und Ihrer Hochzeit. Bemalen, beschriften und bekleben Sie die Seiten und die letzte Seite dekorieren Sie mit Baby-Bildern oder Aufklebern von Rasseln, Spielzeugen und Kinderbü Schreiben Sie das Datum hinein, an dem Sie von der Schwangerschaft erfahren haben und wann Ihr Entbindungstermin ist. Dieses Album ist eine wunderbare Erinnerung, auch später für Ihr Kind!

Wie auch immer Sie Ihrem Partner die frohe Nachricht überbringen- überlegen Sie sich etwas, das Ihrem Partner etwas bedeutet. Wenn er nicht gerne im Mittelpunkt steht, buchen Sie keine Theatergruppe für einen live-Dreh. Wenn Sie eher gern zu zweit sind, sagen Sie es ihm in Zweisamkeit.

Vergessen Sie nicht, es sind sehr große Neuigkeiten. Auch wenn Sie versucht haben, schwanger zu werden, braucht ihr Partner eventuell einige Zeit, um die News aufzunehmen. Seien Sie nicht traurig, wenn er Sie erstmal nur ohne Reaktion anstarrt und dann das Thema wechselt. Er versucht nur, auf seine Art zu verarbeiten, dass er bald Vater werden wird!

Stephanie Heintzeler, Hebamme und Doula, www.thenewyorkdoula.com

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Entwicklung des Feten in der Frühschwangerschaft

Der 40-wöchige Countdown Ihrer Schwangerschaft beginnt bereits am 1. Tag Ihrer letzten Periode- auch wenn Sie da noch gar nicht schwanger sind. Die Befruchtung passiert dann erst in der 2. Schwangerschaftswoche, auch wenn Sie sich da noch gar nicht schwanger fühlen! In der 3. Schwangerschaftswoche gibt es einen befruchteten Embryo in Ihrer Gebärmutter. Die Genetik Ihres Babys steht zu diesem Zeitpunkt bereits fest. Ca. 10 Tage nach der Befruchtung nistet sich der Embryo in der Gebärmutter ein. Er schiebt sich in die Gebärmutterschleimhaut und wird für kurze Zeit von Ihr komplett „verschlungen“. Das Gehirn, Wirbelsäule und Herz Ihres Babys fangen an, sich zu entwickeln.

In der 4. Schwangerschaftswoche beginnt sich auch der Mutterkuchen (Plazenta) zu entwickeln. Die Plazenta wird für den Rest der Schwangerschaft Nährstoffe an Ihr Baby weitergeben, nachdem diese gefiltert wurden. Auch produziert die Plazenta hCG, sodass Sie nun eventuell frühe Schwangerschaftsanzeichen bemerken werden: morgendliche oder abendliche Übelkeit, Müdigkeit und ein empfindlicher Geruchssinn können auftreten.

Entwicklung des Feten im 2. Schwangerschaftsmonat

Das Herzchen Ihres Babys wird ca. ab dem 21. Tag anfangen zu schlagen. Ab der 5. SSW beginnt das Gesicht Ihres Kindes Formen anzunehmen. Ab der 6. SSW sieht Ihr Baby aus wie eine kleine Kaulquappe. Man glaubt es kaum, aber zu diesem Zeitpunkt ist es so groß wie ein Reiskorn, aber Ärmchen und Beinchen beginnen sich zu entwickeln.

In der 7. SSW wachsen die Zahnreihen, Bauchspeicheldrüse und Blinddarm. Es entwickeln sich sogar Haare und Brustwarzen. Das Geschlecht ihres Babys steht schon seit der Befruchtung fest, aber ab der 8. SSW passiert dann die Entwicklung von Hoden oder Eierstöcken. Knochen, Fingerchen, Zehen und Zunge bilden sich ebenfalls.

Entwicklung des Feten im 3. Schwangerschaftsmonat

In der 9. SSW wird der Embryo offiziell zum Fötus. Die Organe bilden sich und fangen auch schon an, zu funktionieren. Ihr Baby hatte bis jetzt einen kleinen Schwanz unten am Rücken- dieser bildet sich nun zurück und das Kaulquappen-Bild verschwindet langsam. Innerhalb einer Woche hat sich der Schwanz zurückgebildet. Ab der 10. SSW bilden sich menschliche Gesichtszüge.

In der 11. SSW gibt es einen Wachstumsschub und Ihr Baby wird seine Größe innerhalb der nächsten 3 Wochen verdoppeln. Es bilden sich Fingernägel. Außerdem nimmt die Plazenta zu 100% Ihre Aufgabe in Angriff, Blut zu filtern und zu bewegen und damit dafür zu sorgen, dass Ihr Baby weiterhin wächst und gedeiht. In der 12. SSW kann Ihr Baby bereits herumkicken, sich strecken und Grimassen machen. Die Organe arbeiten nun vollständig und Ihr Kind kann Wasser lassen, nachdem es das Fruchtwasser geschluckt hat. Unglaublich, nicht wahr?

Kein Wunder, dass Sie sich besonders in den ersten 12. Wochen in der Schwangerschaft oftmals erschöpft fühlen! Es ist harte Arbeit, ein Kind zu „produzieren“. Ruhen Sie sich aus, so oft es geht, essen sie ausgewogen und trinken Sie viel. Welche Veränderungen spüren Sie im 1. Schwangerschaftsdrittel?

Stephanie Heintzeler, Hebamme und Doula, www.thenewyorkdoula.com

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Schweres Heben in der Schwangerschaft

Schon ab der 2. Schwangerschaftswoche beginnt Ihr Körper ein Hormon namens „Relaxin“ zu produzieren, um das Becken auf die Geburt vorzubereiten. Relaxin, wie der Name schon sagt, wird bis zum 5. Monat produziert und es macht das Becken locker, löst das Bindegewebe und öffnet das Becken, sodass die wachsende Gebärmutter Platz darin hat.

Risiken des schweren Hebens in der Schwangerschaft

Man hört immer noch, dass schweres Heben zu Fehlgeburten führen könnte- zum Glück sind das Ammenmärchen. Es gibt keine Studien, die dies bisher bestätigt hätten. Allerdings ist die Verletzungsgefahr bei Ihnen (nicht so sehr dem Baby) höher, wenn man in der Schwangerschaft schwer hebt. Es kann zu Muskelzerrungen, Stauchungen und Muskelkater kommen, aber auch Stürze sind gehäuft, da man die Balance nicht ganz so gut halten kann wie vor der Schwangerschaft.

Das Heben von schweren Dingen ist natürlich eine persönliche Entscheidung und es kommt auch immer auf die Umstände an. Wenn Sie eine professionelle Bodybuilderin sind, ist Ihr Körper natürlich das Heben von schweren Gewichten gewöhnt. Vielleicht reduzieren Sie die Kilos etwas oder sind generell vorsichtiger, aber Ihr Frauenarzt oder Ihre Hebamme wird im Zweifel nichts dagegen einzuwenden haben. Sollten Sie dies allerdings nicht gewöhnt sein, gilt es, auch nicht damit anzufangen. Viele Eltern ziehen in der Schwangerschaft um- dafür bestellen Sie sich am besten einen Umzugsservice, der alles von vorne bis hinten organisiert.

Balance

Während der Schwangerschaft verändert sich ihre „Mitte“ ständig. Ihre Gebärmutter wächst und dadurch ändert sich Ihre Haltung, ihr Bauch schiebt sich nach vorne und das Gewebe lockert sich- die Folge ist, dass Sie Ihre Balance nicht mehr so gut halten können. Viele Frauen berichten, dass Sie tollpatschig geworden sind bzw. sogar im Stehen plötzlich die Balance verlieren. Daher sollten Sie nichts Schweres tragen, denn Sie könnten mit dem reduzierten Gefühl von Balance schneller fallen.

Überbelastung des unteren Rückens

Ihr wachsender Bauch fängt auch an, Ihren unteren Rücken zu belasten. Dies kann zu Rückenschmerzen führen. Sollten Sie dies bemerken, ist es besonders wichtig, nichts zu heben, denn die Schmerzen könnten sich verstärken. Sollten Sie etwas oder jemanden heben müssen (z.B. Ihren 2-jährigen Sohn), wäre es wichtig, dass Sie korrekt heben- immer aus den Knien heraus, nicht aus dem Rücken! Falsches Heben kann zu Verletzungen im unteren Rücken führen.

Am besten, Sie hören Sie auf Ihren Körper und lassen Sie Dinge einfach mal sein. Manches Heben ist natürlich unvermeidbar, aber wenn Sie hier und da etwas nicht anheben, ist Ihrem Körper sehr geholfen.

Wenn Ihre Schwangerschaft als Risiko-Schwangerschaft diagnostiziert wurde oder Sie bereits körperliche Beschwerden haben, sprechen Sie am besten mit Ihrem Frauenarzt oder Ihrer Hebamme, wenn schweres Heben ein Thema für Sie ist. Für manche Frauen ist es gar kein Problem, schwer zu heben und für manche werden die Tage im Anschluss eine ziemliche Qual.

Haben Sie einen Beruf, in dem Sie viel heben müssen? Wie gehen Sie damit um während Ihrer Schwangerschaft?

Stephanie Heintzeler, Hebamme und Doula, www.thenewyorkdoula.com

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Nährstoffe in der Schwangerschaft

Für viele Frauen gibt es nichts Schöneres, als schwanger zu sein. Ihr Körper verändert sich während dieser Zeit – und sie spüren das. Andere Frauen hingegen fühlen sich gar nicht schwanger, bis sie ab dem 4. Monat Bewegungen des Babys spüren.

Für das Baby ist es sehr wichtig, dass Sie sich während der Schwangerschaft und Stillzeit gesund ernähren.  Sie sollten vor allem darauf achten, dass Sie genügend Vitamine und Mineralien zu sich nehmen. Ist es Ihnen nicht möglich, sich ausreichend mit den benötigten Nährstoffen zu versorgen, oder leiden Sie an morgendlicher Übelkeit oder Erbrechen, gibt es die Möglichkeit spezielle Nahrungsergänzungsmittel für Schwangere einzunehmen, die Sie und Ihr Baby mit wichtigen Nährstoffen versorgen, die Sie beide brauchen.

Wichtige Nährstoffe:

  • Supplemente mit ausreichend Folsäure/Folat ab Kinderwunsch. Wenn die Einnahme erst kurz vor oder sogar erst nach der Konzeption beginnt, sollten Supplemente mit mehr als 400 μg Folat (z.B. 800 μg) verwendet werden.
  • 20 µg (800 I.E.) Vitamin D
  • 100 – 150 µg Jod
  • 200 mg DHA/Omega-3 ab der 13. Schwangerschaftswoche bis zum Ende der Stillzeit

Folsäure

Folsäure wird im Körper zu Folat umgewandelt. Ein niedriger Folat-Spiegel ist bei Schwan­geren ein Risikofaktor für die Entstehung von Neuralrohrdefekten und kann bis hin zu Defekten wie z.B. Spina bifida (= offener Rücken) beim heranwachsen­den Fötus führen.  Die ergänzende Auf­nahme von Folsäure erhöht bei Schwange­ren den Folat-Spiegel. Experten empfehlen daher eine tägliche Einnahme von 400 µg Folsäure ab dem Moment, wenn eine Frau plant, schwanger zu werden (mindestens 1 Monat vor der Empfängnis) und bis zum Ende der 12. Schwangerschaftswoche.

Wenn Sie also eine Schwangerschaft planen, nehmen Sie ein Folsäuresupplement. Sollten Sie die Schwangerschaft nicht geplant haben, nehmen Sie ein Nahrungsergänzungsmittel ein, sobald Sie wissen, dass Sie schwanger sind.

Auch sollten Sie darauf achten, dass Sie zusätzlich Nahrungsmittel, mit natürlichem Folat zu sich nehmen (z.B. Erbsen, Blattsalat, Brokkoli, Blumenkohl, Spinat und Nüsse).

Eisen

Frauen, die einen Eisenmangel haben, können an Anämie leiden und fühlen sich dann oftmals erschöpft. Gute Eisenquellen sind Nüsse (z.B. Cashewkerne), Fleisch, Trockenfrüchte und dunkelgrünes Gemüse (z.B. Spinat). Achten Sie darauf, dass Sie täglich Nahrungsmittel mit Eisen zu sich nehmen. Sollte ein Eisenmangel bei Ihnen festgestellt worden sein, wird Ihr Frauenarzt/Ihre Hebamme Ihnen ein Eisenpräparat verschreiben. Bei der Aufnahme ist es wichtig, gleichzeitig Vitamin C einzunehmen (z.B. ein Glas Orangensaft). Nicht vergessen: Kaffee, Milch und Schwarztee hemmen die Eisenaufnahme!

Kalzium

Kalzium ist wichtig für die Kiefer/Zahnentwicklung Ihres Babys und natürlich auch für Ihren eigenen Körper. Kalzium ist auch enthalten in Fisch mit essbaren Gräten und Milchprodukten. Außerdem in grünem Gemüse (Brunnenkresse, Grünkohl und Brokkoli), Brot, Mandeln und Tofu.

Stephanie Heintzeler, Hebamme und Doula, www.thenewyorkdoula.com

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Anzeichen der Geburt

Nachdem Sie jetzt sehr nah an Ihrem Entbindungstermin sind, fragen Sie sich vielleicht, woran Sie erkennen, dass die Geburt losgeht. Haben Sie einen Geburtsvorbereitungskurs besucht? Die Hebamme hat Ihnen da bestimmt vermittelt, welche Geburtsanzeichen es gibt. Nur 4% aller Babys kommen am Entbindungstermin auf die Welt, der Rest kommt in einem 3-wöchigen Zeitfenster um den ET herum oder selten auch sehr viel früher.

Hier nochmal alle Anzeichen für Sie:

  1. Häufige Toilettengänge

In den letzten Tagen oder Stunden vor der Geburt drückt Ihr Baby mehr auf die Harnblase, sodass Sie oft zur Toilette müssen. Außerdem „spuckt“ Ihr Körper alles aus, was gerade nicht gebraucht wird und Sie haben leichten Durchfall.

  1. Der Schleimpfropf geht ab

Dies ist zwar ein Geburtsanzeichen, aber heisst nur, dass der Muttermund weicher geworden ist und Ihr Körper sich auf die Geburt vorbereitet. Ohne Wehen kein Baby. Insofern kann der Pfropf auch mal 10 Tage vor der Geburt herauskommen oder auch erst während der Geburt. Dieser Pfropf ist ein schleimiger Klumpen von bräunlicher, glasiger oder rötlicher Farbe.

  1. Blasensprung

Dieser kann vorzeitig sein, also ohne Wehen. Oder er kann früh- oder rechtzeitig sein, wenn Sie Wehen haben. Ca. 25% aller Schwangeren haben einen vorzeitigen Blasensprung. Das Fruchtwasser sollte klar oder rosig sein- oder auch mal grün, wenn Ihr Baby Stuhlgang ins Fruchtwasser gelassen hat. Wenn Sie Glück und einen entspannten Kreissaal haben, geht die Geburt innerhalb von 24 Stunden von selbst los. Wenn Ihr Kreissaal nicht so geduldig ist, wird die Geburt eingeleitet. Nach 24 Stunden ohne Wehen wird aber eigentlich immer eingeleitet, da eine Infektionsgefahr für Ihr Baby besteht.

  1. Kontraktionen

Diese unteren Bauchkrämpfe kommen anfangs unregelmäßig und wenig schmerzhaft und werden dann zunehmend länger und häufiger. Geburtswehen sind 1 Minute lang und kommen regelmäßig mindestens alle 5 Minuten. Sie können während der Wehe nicht sprechen, sondern veratmen diese. Wenn Sie sich während einer Wehe unterhalten können, ist es noch früh. Im Laufe der Geburt spüren Sie die Wehen mehr im unteren Rücken und später als starken Druck auf den Darm. Ihre Hebamme wird regelmäßig den Muttermund untersuchen, sodass Sie wissen, wie weit offen Sie sind.

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Welche Anzeichen der Geburt haben Sie gespürt?

Stephanie Heintzeler, Hebamme und Doula, www.thenewyorkdoula.com

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Häufige erste Anzeichen der Schwangerschaft

In der Frühschwangerschaft sorgen schnell ansteigende Hormonlevel für eine ganze Reihe an körperlichen Veränderungen. Manche Veränderungen spüren Sie vielleicht gar nicht, weil sie mehr innerlich stattfinden. Andere spüren sie sofort. Bei vielen Frauen ist die ausbleibende Periode das erste Anzeichen einer Schwangerschaft- anderen Frauen bekommen ihre Periode weiterhin noch ein paar Mal, obwohl sie schwanger sind. Wir haben hier eine Liste von häufigen Schwangerschafts-Anzeichen für Sie zusammengestellt. Vielleicht haben Sie jedes dieser Zeichen, vielleicht nur eins oder keins. Jede Frau- wie jede Schwangerschaft- ist individuell:

Ausbleibende Regel
Wenn Sie normalerweise eine sehr pünktliche Periode haben, ist die ausbleibende Regel ein relativ sicheres Zeichen für eine Schwangerschaft. Allerdings könnte diese auch durch eine Erkrankung, starken Gewichtsverlust, Stress oder Angstzuständen ausbleiben.

Schmerzende Brüste
Ein typisches Zeichen sind außerdem schmerzende Brüste. Die Brüste können geschwollen oder vor allem bei Berührung empfindlich sein. Das könnte sich so ähnlich anfühlen wie kurz vor der Periode.

Übelkeit
Morgendliche oder abendliche Übelkeit beginnt meistens ab der 6. Schwangerschaftswoche; selten auch ab der 4. SSW. Ihnen ist übel und/oder Sie müssen sich mehrmals täglich übergeben. Nicht alle werdenden Mamas haben Übelkeit, aber für die, die sich damit plagen, sei gesagt, dass es normalerweise ab der 13. SSW schlagartig besser wird.

Häufiger Harndrang
Viele Frauen wissen gar nicht, dass das häufige Rennen zur Toilette nicht nur ein übliches Procedere gegen Ende der Schwangerschaft ist, sondern auch in den ersten Schwangerschaftsmonaten. Bei Schwangerschaftsbeginn sorgen die Hormone und die sich aufstellende Gebärmutter dafür, die Blase viel entleeren zu müssen. Am Ende der Schwangerschaft drückt das Baby auf die Blase und sorgt damit für die häufigen Toilettengänge.

Verstärkte Müdigkeit
Müdigkeit ist ein übliches Schwangerschaftsanzeichen. Viele Schwangere sind erstaunt, dass sie plötzlich immer und überall einschlafen. Ihr Körper verbraucht sehr viel Energie während der Schwangerschaft und die Hormone sind weiterhin immer wieder im Wandel. Was tun bei diesen Müdigkeitsanfällen? Schlafen, schlafen, schlafen. Ab dem 2. Schwangerschaftsdrittel hat sich die Schwangerschaft stabilisiert und es kommt meist ein Energieschub!

Heißhunger
Sie werden sich wundern, was Sie plötzlich essen oder nicht essen möchten. Manche Frauen wissen, dass sie schwanger sind, weil der morgendliche Kaffee plötzlich nicht mehr schmeckt oder alles intensiver riecht. Stattdessen bekommen Sie Heißhunger auf Bratwurst oder Milchshakes.

Atemlosigkeit
Wenn Sie beim Treppensteigen merken, dass Sie schneller außer Atem sind, sind Sie nicht alleine. Schwangere schnaufen schneller durch die veränderten Hormonlevel.

Na, sind Sie schwanger? Um ganz sicher zu sein, kaufen Sie am besten einen Schwangerschaftstest in der Apotheke. Dieser gibt eine schnelle und sichere Antwort ab dem Tag, an dem Ihre Periode ausbleibt. Wenn der Test positiv ist- herzlichen Glückwunsch! Rufen Sie Ihren Frauenarzt an oder suchen Sie sich eine Hebammenpraxis, um eine gute Betreuung für die kommenden Monate zu gewährleisten.

Wie haben Sie herausgefunden, dass Sie schwanger sind?

Stephanie Heintzeler, Hebamme und Doula, www.thenewyorkdoula.com

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